Der Napoleon-Komplex soll angeblich der Grund sein, warum kleine Männer häufiger psychische Probleme haben als große Männer. Wir wollen der Sache mal auf den Grund gehen und fragen uns, ob das auch beim Sex ein Problem sein könnte.

Die Geschichte des Napoleon Komplex

Der Napoleon-Komplex geht davon aus, dass kleine Männer aufgrund ihrer fehlenden Körpergröße immer etwas zu kompensieren haben. Napoleon Bonaparte, der große Herrscher, gab diesem Komplex seinen Namen. Im 19ten Jahrhundert herrschte Napoleon über Frankreich und zog als Diktator in den Krieg und die Revolution.

Napoleon war bei all der Macht und der Gewalt, die er ausübte, nur 1,68 m groß. Er war Diktator, Kaiser und Revolutionär. Klingt, als hätte dieser kleine Mann etwas auszugleichen gehabt? Vielleicht.

Fun Fact: Mit 1,68 Metern ist Napoleon vielleicht für heutige Verhältnisse ein kleiner Mann. Zu seiner Zeit war diese Körpergröße allerdings komplett normal. Trotzdem wurde er als „kleiner Mann“ bezeichnet, weil er sich Zeit seines Lebens meist mit großen Männern, beispielsweise Soldaten, umtrieb. Da wirkte er natürlich noch kleiner.

Kleine Männer & ihre Komplexe

Ob Napoleon nun wirklich klein war oder nicht ist auch unerheblich. Denn wir wollen ja nur wissen, ob etwas an dem nach ihm benannten Komplex steckt.

Männer sind groß, Frauen sind klein. Soweit das Klischée. Wenn Menschen dieses Klischee nicht erfüllen können, werden sie schnell nervös. Kleine Männer leiden schneller unter Komplexen und muss diese mit irgendetwas kompensieren. Das wird als Napoleon-Komplex bezeichnet. 

Mann im Bett trinkt Kaffee
Auch Männer können einiges mit einer Masturbationshilfe anfangen.(Photo: Unsplash)

Warum leiden kleine Männer unter dem Napoleon-Komplex?

Napoleon Bonaparte ist nur ein Beispiel von vielen, die den Napoleon-Komplex sichtbar machen. Kleine Männer fühlen sich auf der ganzen Welt weniger ernst genommen und weniger beachtet. Warum das so ist? Das liegt wohl an  diesen 4 Faktoren.

1. Große Männer sind erfolgreicher

Im Schnitt verdienen große Männer mehr als kleine. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) konnte diesen Zusammenhang sogar nachweisen.

Wie viel mehr größere Männer im Job verdienen, konnte sogar ausgerechnet werden. Jeder zusätzliche Zentimeter Körpergröße bedeutet in Deutschland 0,6 % mehr Bruttolohn am Monatsende. Im Jahr verdienen große Männer gut 2.000 € mehr.

Sie sind im Beruf erfolgreicher und glücklicher im Beziehungs- und Sexleben. Das Auftreten und das Selbstbewusstsein eines Mannes ist unfassbar wichtig bei der Jobsuche, der Partnerwahl und dem persönlichen Glück. Da kleine Männer oft von mehr Selbstzweifeln geplagt sind, tendieren dazu, ihre Minderwertigkeitskomplexe nach außen zu tragen.

2. Kleine Männer sind weniger beliebt bei Frauen

Forscher der Universität Vrje in den Niederlanden haben herausgefunden, dass Wettkämpfe unter kleinen Männern deutlich aggressiver ablaufen als bei großen Männern.

Eifersucht in der Beziehung ist für viele Frauen einer der größten Abturner überhaupt. Leider tendieren kleine Männer aber häufig zu besonders viel Eifersucht. Woher die Eifersucht kleiner Männer kommt, ist sogar sehr einfach zu beantworten. Tatsächlich haben verschiedene unabhängige Studien ergeben, dass Frauen größere und stärkere Männer eher erotisch finden als kleinere. Kleine Männer haben also durchaus ihre Gründe dafür, eifersüchtig zu sein.

3. Berühmte Männer zeigen ihre Größe nicht 

Diverse Schauspieler, Sänger und Szene-Stars haben bei weitem nicht die Körpergröße, die man ihnen ausgehend von der Leinwandgröße zuschreiben würde. Daniel Radcliffe (1,65) oder Kevin Hart (1,63) wirken neben ihren Kollegen mindestens genauso groß. Das liegt aber meist einfach an cleveren Kameraeinstellungen.

Manche stellen sich sogar auf Kisten oder Rampen, um ihre Körpergröße auszugleichen. So haben kleine Männer immer das Gefühl, dass alle Reichen und Schönen größer sind als sie. Da muss man ja aggressiv werden.

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Frauen finden große Männern im Schnitt heißer als kleine.(Photo: imago images/Everett Collection)

4. Frauen ‘übersehen’ kleine Männer

Laut Studien der Universität Groningen und der Universität Valencia fühlen Frauen sich vor allem sexuell zu körperlicher Dominanz hingezogen, denn diese strahlt Fortpflanzungsfähigkeit aus. Ergo: Frauen finden große Männer attraktiver als kleine.

Die Fachzeitschrift Evolution and Human Behavior (Bd. 29, S. 1339) fand überdies hinaus, dass es bei Männern genau andersherum ist. Die finden vor allem Frauen attraktiv, die der Normgröße entsprechen. Diese sind nämlich besonders gesund und gebärfreudig.

Kleine Männer verfallen in einen Minderwertigkeitskomplex-Teufelskreis

Dass kleine Männer öfter aggressiv und eifersüchtig reagieren, hat nichts mit ihrer Biologie zutun. Grund dafür sind ausschließlich die gesellschaftlichen Vorurteile, mit denen sie sich herumschlagen müssen. 

Würden Frauen aufhören, Körpergröße als ausschlaggebenden Faktor für eine Liebesbeziehung zu sehen, wäre das bereits ein Schritt in die richtige Richtung. So kommen kleine Männer aus dem Teufelskreis der Minderwertigkeitskomplexe heraus. 

Etwas „Gutes“ hat der Napoleon-Komplex aber auch an sich. Große Männer haben oft ein so großes Selbstbewusstsein, dass sie sich keine große Mühe mehr im Bett geben. Ein Mann, der sich nicht selbst überschätzt, kann die Frau im Bett meist viel glücklicher machen. Das liegt nicht an seiner Größe, aber an der Art und Weise, wie er mit ihr umgeht.

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