Ostern steht vor der Tür und wie das so ist mit Feiertagen, bietet das jährliche Osterbrunch eine tolle Gelegenheit, deinen neuen Freund oder deine neue Freundin deiner Familie vorzustellen. Für ein gelungenes erstes Aufeinandertreffen haben wir sechs Tipps, wenn deine Familie deinen Partner kennenlernt.

Familie lernt Partner kennen: 6 Tipps für ein harmonisches Osterfest

Für die meisten Paare ist es ein großer Schritt, den oder die Liebste der eigenen Familie vorzustellen. Wenn das jährliche Oster-Brunch der Anlass sein soll, dass deine Familie deinen Partner kennenlernt, habt ihr noch ein paar Tage Zeit, euch vorzubereiten. Unsere Tipps helfen euch dabei.

Familie lernt Partner kennen
Es hilft, deinem Partner/ deiner Partnerin vor dem ersten Treffen mit den Eltern die Angst zu nehmen. Foto: IMAGO / Westend61

1. Dem Partner die Angst nehmen

Wenn du schon aufgeregt bist, dass deine Familie deinen Partner kennenlernt, dann frage dich mal, wie es ihm oder ihr wohl gehen wird. Horrorgeschichten vom Schwiegermonster oder patriarchalen Vätern, denen kein Mann oder Frau gut genug für ihr Prinzesschen sind, helfen kaum.

Nimm deinem Partner oder deiner Partner die Angst vor dem Kennenlernen, indem du zum Beispiel ein paar nette Anekdoten über deine Familienmitglieder verrätst. Und sollten deine Eltern tatsächlich zum Kreuzverhör bei neuen Partner:innen neigen, kannst du sie vor dem Treffen bitten, sich etwas zurückzunehmen.

2. Bereitet euch gemeinsam vor

Lass deinen Partner oder Partnerin auf keinen Fall unvorbereitet in das Oster-Brunch stolpern. Wenn ein großes Familienessen geplant ist, kann es schon mal hektisch werden. Vielleicht startet ihr in kleiner Runde und fangt erst einmal mit deinen Eltern an. Kläre deinen Partner oder Partnerin über die Eigenarten deiner Familienmitglieder auf, welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt und von welchem Fußballverein dein Papa Fan ist.

familie lernt partner kennen
Die ganze Familie auf einen Schlag kennen zu lernen, kann überfordern. Fangt klein an. Foto: Pexels/fauxels

3. Der erste Eindruck zählt

Glaube mir, dein:e Partner:in ist nervöser als du, wenn es um das Kennenlernen zwischen ihm/ihr und deinen Eltern geht. Er oder sie wird sich also vermutlich alle Mühe geben, freundlich und seriös aufzutreten. Aber auch dein Benehmen spielt eine große Rolle dafür, ob das Kennenlernen ein Erfolg wird oder nicht.

Wenn du auffällig nervös bist, fragen sich deine Eltern, ob du dich unwohl fühlst. Zeigst du dich offen beschämt über die schlechten Witze deines Bruders, kann das zu Spannungen unter euch führen, die deine:n Partner:in in eine unangenehme Lage bringen. Auch du solltest dich also von deiner besten Seite zeigen, Ärger und Genervtheit über die Familie runterschlucken und unterstützend an der Seite deines/deiner Partner:in stehen.

4. Mit Mitbringseln punkten

Für das erste Kennenlernen hat dein:e Partner:in praktisch keine Chance, von allein ein perfektes Mitbringsel zu finden. Leiste Hilfestellung, indem du ihm/ihr etwa die Lieblingsblumen deiner Mutter verrätst oder welchen Wein deine Eltern besonders mögen.

Das erste Geschenk kann und sollte eher unverbindlich sein. Wenn dein:e Partner:in gern groß auffährt und deine Eltern mit unverhältnismäßig teuren Geschenken zu imponieren versucht, kann das schnell unangenehm werden. Erkläre ihm/ihr also, worauf bei euch besonders viel Wert gelegt wird und unterstütze ihn/sie bei der Auswahl des ersten Gastgeschenkes.

Paar, Treppe, Blumen
Mit frischen Blumen als Gastgeschenk zu Ostern kann man nicht viel falsch machen. Foto: Luis Alvarez/ Gettyimages / Luis Alvarez/ Gettyimages Foto: Luis Alvarez/ Gettyimages / Luis Alvarez/ Gettyimages

5. Immer schön freundlich

Du kannst am besten einschätzen, ob deine Eltern Umarmer oder Händeschüttler sind. Briefe deine:n Partner:in dahingehend, um das unangenehme Begrüßungs-Tänzchen zu vermeiden. Aber auch abseits der Begrüßung solltest du versuchen, ihn oder sie in das richtige Maß Herzlichkeit zu leiten. Wir neigen dazu, uns in aufregenden Situationen zu verstellen und von Zeit zu Zeit etwas over the top zu agieren. Wenn dein:e Partner:in überschwänglich wird, zügle sie/ihn. Wenn er/sie nur still in der Ecke sitzt, animiere sie/ihn zum Reden, indem du sie/ihn direkt ansprichst und Vorlagen für Anekdoten lieferst. 

6. Die richtigen Themen auf den Tisch bringen

Stundenlange Gespräche über Familienmitglieder, die dein:e Partner:in nicht kennt, und Urlaube, die er/sie nicht miterlebt hat, sollten deine Familie und du meiden. Es ist unangenehm, als „der/die Neue“ nichts zum Gespräch beitragen zu können. Briefe deine Familie im Vorhinein, was seine/ihre Interessen sind, was er/sie beruflich macht und auch wie ihr euch kennengelernt habt. 

Damit habt ihr eine gute Basis für lockere Kennenlerngespräche. Dasselbe machst du umgekehrt. Erzähle deinem/deiner Partner:in vor dem Treffen, was die Interessen deiner Eltern sind und animiere ihn/sie zum Nachfragen. Deine Familie freut sich, wenn er/sie Interesse zeigt und er/sie ist froh, wenn keine unangenehmen Schweigepausen entstehen.

Familie lernt Partner kennen
Das Gute am Oster-Brunch: Es gibt immer was zum Anstoßen!

Familie lernt den Partner kennen – Nimm den Druck aus der Situation

Euch steht weder die Mathe-Abi-Prüfung bevor, noch müsst ihr euch vor Gericht verantworten – ihr könnt euch also entspannen. Wenn die Familie den Partner kennenlernt ist das aufregend, aber auch ein wunderschöner Schritt in eurer Beziehung. Du wirst deine Gründe haben, dich für ihn oder sie entschieden zu haben und allein deshalb gibt es keinen Anlass zur Sorge, dass deine Eltern euch nicht unterstützen. Bereitet euch also einfach etwas vor und freut euch auf euer erstes gemeinsames Oster-Brunch.

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