Das Corona-Virus legt ganz Deutschland lahm – und das ist auch gut so. Immerhin kann die rasante Verbreitung des Virus nur so aufgehalten werden. Nur so können ältere Menschen und Risikogruppen vor den schweren gesundheitlichen Folgen geschützt werden. Nur so kann in naher Zukunft wieder Normalität einkehren. 

Von einem kompletten Stillstand kann dennoch nicht gesprochen werden: Die Parks waren am Wochenende brechend voll und auf den Straßen stauen sich die Autos. Und in der U-Bahn? Auch da tummeln sich die Menschen, setzen sich dicht nebeneinander, einer hustet, alle sehen auf und senken die Blicke wieder, um erst wieder aufzusehen, bis der nächste Huster ertönt. Wir fragen uns: Sollte man jetzt echt noch mit der Bahn fahren?

Alexanderplatz Berlin U5
In Großstädten sind viele Menschen auf den ÖPNV angewiesen, daher fährt er nun weiter nach Ferienfahrplan.

Bahnfahren: Muss das sein?

Gleich vorne weg: Es ist sinnvoll, dass die Bahnen und Busse ihren Betrieb seit heute nach Ferienfahrplan aufrecht halten. Viele sind darauf angewiesen, um zur Arbeit zu kommen, weil sich ihre Arbeit nicht im Home Office erledigen lässt.  

Doch finden sich in den Bahnen auch zahlreiche Schulkinder, die nicht wissen wohin mit sich, Menschen, die das Corona-Virus noch immer nicht ernst nehmen und Pendler, die anstatt Strecken mit dem Rad (welches sie teilweise dabei haben) zurückzulegen, stattdessen lieber in der Bahn husten. 

Mit diesen Maßnahmen kämpft du wirklich gegen Corona.

Bazillenschleuder U-Bahn

Wir wissen nun, dass das Corona-Virus vor allem durch Tröpfchen- und vermutlich auch Schmierinfektion übertragen wird. Daher sollen wir ein bis zwei Meter Abstand zueinanderhalten und Sozialkontakte auf ein Minimum reduzieren. Das ist in der Bahn nicht möglich, eine Ansteckung wird hier demnach wahrscheinlicher. Trockene und sticke Luft tun ihr übriges, da Keime auf ausgetrockneten Schleimhäuten leichtes Spiel haben. 

Sich in der Bahn ins Gesicht fassen? Ganz schlechte Idee. Nicht ohne Grund öffnen manche Bahnen seit letzter Woche automatisch alle Türen. So wenig wie möglich anfassen, auf den Oberflächen können die Viren bis zu 72 Stunden überleben. Wie du dir am besten nicht ins Gesicht fasst, verraten wir dir hier.

U-Bahn
Wer kann, sollte zu Hause bleiben. Ohne Ausnahme.(Photo: istock, mekcar)

Wer kann, sollte das Bahnfahren unterlassen

In diesen Zeiten geht es darum, aufeinander aufzupassen und sich solidarisch zu zeigen. Wer demnach mit der Bahn fährt, obwohl es vermeidbar wäre, gefährdet nicht nur sich, sondern in letzter Konsequenz auch andere. Jeder sollte jetzt so handeln, als wäre er bereits infiziert, um die Corona Krise frühstmöglich zu beenden, meint auch Jan Böhmermann. 

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