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Kill-Drive abschalten: So streichelst du deine Katze, ohne dass sie dich kratzt

Deine Katze beißt dich, wenn du sie streicheln möchtest? Mit diesem Trick kannst du ihren Kill-Drive ganz einfach abschalten.

Frau mit Decke, die ihre Katze streichelt.
© nuzza11 - stock.adobe.com

Katzenliebe: 5 Zeichen für echte Zuneigung

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Doch wie erkennt man, ob die eigene Fellnase einen wirklich liebt? Hier kommen 5 Zeichen für echte Zuneigung!

Wenn dich deine Mieze direkt mit ausgefahrenen Krallen attackiert, sobald du sie kraulen möchtest, hinterlässt das so einige Schrammen an den Händen. Die Katze streicheln, ohne dabei gekratzt zu werden? Das verspricht ein viraler Trick auf TikTok, mit dem du den „Kill-Drive“ des Vierbeiners ganz einfach ausschalten sollst. Ob er wirklich klappt?

Katze streicheln: TikTok-Trick stellt Verteidigungsmodus ab

Die TikTokerin @awakkuierr macht es uns bei ihrer Katze vor: Eine angebliche Technik, die Katzen dazu bringen soll, sich ganz einfach auf den Rücken zu drehen und uns nicht mehr zu kratzen. Funktionieren soll das Ganze wie folgt:  

  • Als erstes schiebst du deine Hand sanft unter den Bauch der Katze und streichelst ihn. 
  • Dann sollst du direkt anfangen deine Katze am Rücken zu streicheln. 
  • Dieses Streicheln soll deine Katze dazu bringen, sich sofort auf die Seite zu drehen.
  • Die Gunst der Stunde sollst du dann dazu nutzen, um den Kill-Drive zu deaktivieren. Das tust du, indem du deine Katze auf den Rücken drehst. 
  • Schlussendlich kannst du ganz einfach den Bauch deiner Katze streicheln.

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Streichel-Trick klappt nicht bei allen Katzen

Auch wenn der Trick bei der Katze im Video bestens funktioniert: Laut der Kommentar-Sektion des TikToks funktioniert der Hack nicht bei jeder Katze. So schreiben User:innen zum Beispiel: „Die Anleitung war zu ungenau, nun blutet meine Hand.“ Deshalb solltest du dir natürlich im Klaren sein, dass jede Katze anders reagiert. Achte dabei genauestens auf die Körpersprache deiner Katze und sobald du bemerkst, dass sie sich unwohl fühlt, regiere lieber und streichle deine Katze so, wie sie es am liebsten hat. 

Nice to know: Wenn eine Katze sich von selbst umdreht und ihren Bauch zeigt, zeigt dies also, dass sie dir vertraut und sich in deiner Gesellschaft völlig wohl fühlt. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie am Bauch gekrault werden möchte. Manche Katzen mögen Bauchkraulen, andere wieder nicht. Demnach ist der beste Rat laut National Geographic: Einfach auf die Körpersprache der Katze zu achten. 

Katze richtig streicheln: 5 hilfreiche Tipps

Damit dein Fellliebling die Streicheleinheit so richtig genießen kann, solltest du seine „Schwachstellen“ herausfinden – also die Körperregionen, an denen er sich gerne kraulen lässt. Diese sind von Mieze zu Mieze unterschiedlich. Viele Stubentiger lieben es, an Kopf, Kinn und Hals gestreichelt zu werden. Auch der Bauch oder die Ohren sind bei einigen sehr beliebt.

Mit diesen 5 Tipps streichelst du dich in das Herz deiner Katze:

  1. Sei vorsichtig und beginne langsam und sanft, deine Katze zu streichen.
  2. Lasse die Katze an deiner Hand riechen, bevor du sie berührst.
  3. Streichle immer in Richtung des Fells, also vom Kopf hin zum Schwanz.
  4. Benutze beide Hände, um die Mieze zu kraulen.
  5. Erzwinge keine Streicheleinheiten. Respektiere es, wenn deine Katze nicht in Stimmung ist. Das erkennst du an einem unruhigen Schwanz, angelegten Ohren oder einem Fauchen. Ein Schnurren hingegen signalisiert dir: Du machst alles richtig!

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