Es ist nicht immer einfach, sich für den Sommer zu kleiden. Entweder sind die Klamotten zu kurz, zu lang, zu warm oder zu kalt. Doch vor allem die starken Sonnenstrahlen können vieler unserer Outfitideen einen Strich durch die Rechnung machen. Aber keine Sorge: Viele Stoffe eignen sich perfekt als Sonnenschutz-Kleidung und sehen auch noch richtig schick aus! Wir haben für dich alle Informationen.

Richtige Kleidung für richtigen Lichtschutzfaktor

Durch den fortschreitenden Klimawandel wird die Sonneneinstrahlung immer intensiver. Natürlich möchte man sich deshalb umso mehr gegen die schädliche UV-Strahlung schützen. Und trotzdem will man nicht die unsexy UV-Kleidung tragen, die der Markt so zu bieten hat. Deshalb gibt es erst einmal ein paar Dinge, die man beachten muss bei seiner Kleiderauswahl.

  • Je dunkler ein Gewebe, desto besser der Schutz
  • Je enger ein Stoff, desto besser der Schutz
  • Je mehr Warengewicht ein Stoff hat, desto besser der Schutz

Dies solltest du dir erstmal als Leitfaden vor deiner Sommershoppingtour merken.

Mona und Lisa reden in unserem Podcast über Sommer, Urlaub und Co.

Sonnenschutz-Kleidung ist nicht gleich Sommer-Kleidung

Klar, Sonnenschutz holen wir uns meistens durch Cremes und Öle aus dem Supermarkt oder der Apotheke. Jedoch kann dir angepasste Kleidung genauso helfen, dich vor der Sonne zu schützen. Und auch, wenn du im Sommer am liebsten zu leichter und luftiger Kleidung in hellen Farben greifst, ist das für den Sonnenschutz leider nicht die beste Wahl.

Silhouette von Frauen. Sonnenschutz-Kleidung
Je dunkler die Kleidung, desto besser der Sonnenschutz. Credit: IMAGO / Westend61

Natürlich schwitzt du unter dünner Kleidung weniger. Und es ist auch klar, dass helle Farben das Licht reflektieren und der Stoff dadurch nicht so schnell aufheizt. Jedoch weisen Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Viskose und Co. nur einen geringen Anteil an Schutz vor UV-Strahlen auf. Das liegt vor allem an der Grobmaschigkeit der Naturfasern. Dadurch gelangen die UV-Strahlen easy durch den Stoff und belasten deine Haut.

Aber: Durch häufiges Waschen wird die Grobmaschigkeit des Stoffes deutlich verringert. Dadurch werden nämlich die Fasern verengt und es kommen weniger UV-Strahlen durch die Kleidung durch.

Kunstfasern > Naturfasern

Ja, wir wissen alle, dass synthetische Fasern wie Polyester eher nicht in unsere Sommergarderobe gehören. Die Haut kann nicht richtig atmen und man schwitzt schnell. Und trotzdem kann dieser Stoff genau deshalb beim Thema Sonnenschutz-Kleidung mehr punkten. Kunstfasern werden deutlich engmaschiger gewebt, wodurch weniger UV-Strahlung durch die Maschen hindurchkommen kann. Polyester kann deshalb einen UPF von 30 oder höher aufweisen!

Polyester
Den besten Schutz hat Kleidung mit 100% Polyester! Credit: Kwangmoozaa / Getty Images Pro via canva

Diese Farben eignen sich für deine Sonnenschutz-Kleidung

Wie du sicherlich schon gemerkt hast, ist helle Kleidung alles andere als gut, wenn es um Sonnenschutz geht. Die Faustregel haben wir dir oben schon aufgelistet: Je dunkler, desto geringer die UV-Durchlässigkeit. Dir wird schneller warm, das ist klar. Jedoch bist du auch viel besser vor Sonnenbränden unter dem T-Shirt geschützt.

Hut und Co. schützen dich zusätzlich

Wenn du den ganzen Tag in der Sonne oder gar auf dem Wasser verbringst, solltest du zusätzlich zur Sonnencreme oder der richtigen Sonnenschutz-Kleidung auch einen Hut oder eine Kopfbedeckung mitbringen. Denn man kann auch auf der Kopfhaut Sonnenbrand bekommen oder sich einen fiesen Sonnenstich einfangen. Wenn du dir unsere Tipps zu Herzen nimmst, bist du diesen Sommer rundum vor fieser, pellender Haut geschützt.

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