Mode geht schon seit einigen Monaten immer mehr mit der Zeit. Dass dies ein Fakt ist, beweist nun die schwedische Modemarke H&M mit seiner ersten digitalen Kollektion. Diese wird allerdings nicht für alle erhältlich sein, sondern dient nur als Preis eines Gewinnspiels. Wie dieses vonstattengeht und welche berühmte Schauspielerin die Mode Konsument:innen schmackhaft macht, erzählen wir dir jetzt.

H&M: Das steckt hinter der digitalen Kollektion

Am Montag tauchte auf dem Instagram-Account von H&M ein Post auf, welchen die britische Game of Thrones-Schauspielerin Maisie Williams in einer metallic-blauen Weste zeigt. Doch dabei handelt es sich nicht um ein ‚reales‘ Kleidungsstück, wie schon das animierte Foto und die funkelnde Jacke zeigen. H&M stellt hiermit seine erste virtuelle Kollektion vor, die von Arya Stark-Schauspielerin Maisie Williams getragen und vorgestellt wird.

Schon im April 2021 stellte die Schauspielerin einen digitalen Look mit H&M vor. Laut fashionunited.de stehen bei dieser Partnerschaft die gemeinsamen Werte Nachhaltigkeit und Innovation im Vordergrund. In Kollaboration mit Dress-X, einer Plattform für digitale Mode, präsentiert H&M auf seinem Social Media die drei Looks.

Digitale Mode von H&M: Die Looks sind nicht kommerziell erhältlich, sondern Teil eines Gewinnspiels

Nachdem H&M seinen ersten Store im Metaverse ankündigte, ist diese digitale Kollektion nur ein weiterer logischer Schritt in eine digitale Modezukunft. Das Besondere: Die Looks dieser Kollektion werden nicht kommerziell hergestellt, noch verkäuflich sein, sondern nur als Preis für einen Wettbewerb eingesetzt.

Dies liegt unter anderem daran, dass allein die Puffer Weste schon aus einem physisch nicht umsetzbaren Material gefertigt ist. Doch wie funktioniert das Gewinnspiel und die Preisvergabe nun? Auf h&m.com wird die Aktion mit einer Social-Media-Kampagne beworben. Um bei dem Gewinnspiel mitzumachen, musst du dir einfach einen innovativen Namen für die Looks ausdenken und diese bis Ende Januar auf der Website der Modemarke einreichen.

Eine Jury mit Vertreter:innen von H&M wird dann drei Gewinner:innen auswählen, die sich jeweils für einen Look beworben haben. Diese schicken dann ein Foto von sich ein, welches mit dem virtuellen und animierten Look eingekleidet wird.

Mysterium virtuelle Mode: Das sind die Vorteile

Sicherlich werden sich einige noch nicht wirklich etwas von virtueller Mode vorstellen können. Auf der Website von H&M heißt es, dass die Kleidungsstücke nur in der digitalen Welt getragen werden können. Dadurch wird es möglich, unmögliche Materialien zu tragen, wie Flüssigkeiten oder Elektrizität.

Auf diese Weise kannst du laut H&M „deinen persönlichen Ausdruck über die körperlichen Grenzen hinaus verändern“. Außerdem fällt durch die digitale Mode kein Verpackungsmüll an. Neben diesem Aspekt spielt auch die Konfektionsgröße oder die Silhouette keine Rolle, sodass die virtuellen Kleidungsstücke body inklusiv sind. Zusätzlich fällt der Versand und auch das Waschen weg. Ob virtuelle Mode eine Zukunft hat, wird sich noch zeigen.

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