Die Isolation bringt das Schlimmste in uns zum Vorschein. Ja, auch unsere übertriebene Leidenschaft für Trash-Tv-Shows. Und da kommt Netflix mit seiner Show Finger Weg (Too hot to handle) genau richtig. Aber ohne eine legendäre Folge von Seinfield hätte es die Kuppelshow wohl nie gegeben.

Finger weg too hot to handle
Ob Bondage das Richtige ist, um eine tiefere Verbindung zu schaffen, liebe Lana?(Photo: Courtesy of Netflix)

Finger Weg! Das steckt dahinter

Finger weg (im Original: Too hot to handle) ist eine neue Kuppelshow auf Netflix. Nach Love Island Manier werden hier heiße Kandidaten zusammen eingesperrt, die denken, dass sie Party machen können.

Was sie nicht wussten: Es gibt ein Gruppenpreisgeld von 100.000 Dollar. Um das zu bekommen, darf weder geküsst, masturbiert oder miteinander geschlafen werden. Bei jedem Regelverstoß wird dem Pott Geld abgezogen.

Die Idee dahinter stammt aus der Seinfield Episode The Contest. In der Folge veranstalteten Jerry, George, Elaine und Kramer einen Wettbewerb, wer es am längsten ohne Selbstbefriedigung aushält. Katapultiere das ganze knapp 30 Jahre in die Zukunft mit heißen Menschen, einem Strandparadies und einer KI-Moderatorin und fertig ist eine unterhaltsame TV-Show.

finger weg too hot to handle staffel 1
Für einen Kuss darf man 3.000 Dollar blechen.(Photo: Aline Arruda/Netflix)

Finger Weg: Die Strafgelder

Für jede sexuelle Handlung wird dem Gruppenpreisgeld Geld abgezogen. Wir verraten euch nicht zu viel, wenn wir sagen, dass er ordentlich sinkt bis zum Ende der Staffel. So viel kosten Knutschen und Fummeln:

  • Küssen: 3.000 $
  • Oralsex: 6.000 $
  • Sex: 20.000 $

Es sollte eigentlich nicht zu schwer sein, seine Finger bei sich zu behalten. Ist ein Kuss 3.000 $ wert? Andererseits wird das Geld am Ende geteilt. Die Regelbrecher bekommen also nicht die volle Strafe ab. 

Das führt zu Intrigen und Undercover-Spielchen in der Gruppe, denn einige scheint das Geld nicht zu jucken.

Too hot to handle staffel 1 finger weg
Lana ist der künstliche Beziehungscoach.(Photo: Courtesy of Netflix)

Lana: Der künstliche Beziehungscoach

Bei Finger weg gibt es keinen Moderator, lediglich ein kleines Smart Gadget namens Lana. Sie sammelt während der Show Daten und versucht bessere Beziehungsmenschen aus den Kandidaten zu machen.

Ob das klappt? Naja. Aber ein interessantes Sozialexperiment ist es auf alle Fälle. Wie ein echtes Spy-Toy verrät Lana der Gruppe allerdings auch die schmutzigen Geheimnisse der anderen Mitspieler, ansonsten wäre das ja auch alles irgendwie langweilig.

Warum lieben wir Trash-TV so sehr? Wir haben die Antwort. Wenn du dich mit etwas Hochklassikerem abgeben möchtest, dann probiere es mit den besten Serien frü Frauen oder 5 Dokus, die fast so gut sind wie Tiger King.