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Toxische Männlichkeit: Besitzer gibt Hund ab, weil er anscheinend schwul ist

Hunde müssen aus den unterschiedlichsten Gründen (leider) manchmal abgegeben werden. Warum dieser Mann sein Haustier allerdings weggibt, ist unverständlich.

Frau bei Hunden im Zwinger
Der Grund, warum ein Mann seinen Hund im Tierheim abgibt, ist nicht zu fassen. Foto: mladenbalinovac / getty images via canva

Manchmal passt es einfach nicht zwischen Hundebesitzer:in und dem Vierbeiner. In einigen Situationen ist es daher sogar sinnvoll, seinen Hund ins Tierheim zu bringen und ihm dort die Möglichkeit auf ein neues Leben mit Menschen zu geben, die wirklich für ihn da sein können. Manche Abgabegründe sind allerdings so unglaublich, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

Ein Mann in den USA hat seinen Vierbeiner im Tierheim abgegeben, weil dieser anscheinend schwul ist. Warum es absolut nicht legitim ist, seinen Hund abzugeben aus diesem Grund abzugeben, erfährst du jetzt.

Mann gibt Hund ab, weil er denkt, dass dieser homosexuell ist

Homophobie und toxische Maskulinität gibt es leider noch immer überall auf der Welt. Auch in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier ereignete sich ein Vorfall, der sogar die Mitarbeitenden des dortigen Tierheims mit allerlei Fragen zurückließ.

Ein Mann gibt seinen Hund dort in die Hände der Tierheim-Mitarbeiter:innen, weil er befürchtet, dass sein Haustier schwul ist. Die Tierpfleger:innen im Stanly County im US-Bundesstaat North Carolina haben sicherlich auch noch nie einen derartigen Grund für eine Hundeabgabe gehört.

Fezco, der ’schwule‘ Hund, soll laut den Angaben seines Besitzers dabei ‚erwischt‘ worden sein, wie er einen anderen Rüden bestieg. Für den damaligen Hundehalter war klar: Fezco muss schwul sein. Daraufhin brachte er den armen Hund ins Tierheim, mit der Angabe, dass er sich unter diesen Umständen nicht mehr um Fezco kümmern könnte.

Hund auf einer Regenbogenflagge
Würdest du deinen Hund abgeben, weil er angeblich schwul ist? Foto: evablancophotos

Können Hunde homosexuell sein?

Der Besitzer von Fezco hat sicherlich noch nie davon gehört, dass das Besteigen unter männlichen Hunden in der Regel ein reines Dominanzverhalten ist. Schwule Hunde existieren prinzipiell von Natur aus also nicht, da die Vierbeiner immer danach streben, sich fortzupflanzen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben allerdings schon bestätigt, dass es im Tierreich definitiv auch homosexuelle Verhaltensweisen gibt. Es sollen sogar bis zu 1500 schwule Tierarten existieren, die dieses Verhalten an den Tag legen. Der häufigste Grund für diese Homosexualität ist allerdings die Ordnung der sozialen Organisation oder der Dominanz.

Für Fezco gibt es allerdings ein Happy End: Der süße Vierbeiner hatte viele Interessent:innen, nachdem das Tierheim seine Geschichte auf Facebook postete. Auch wenn die Sexualität des Vierbeiners wohl nie hundertprozentig geklärt werden kann, ist sicher, dass Fezco bald ein neues Zuhause finden wird – bei Menschen, die ihn schätzen, egal, was für Neigungen er haben mag.

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