Katzen schlafen ungefähr 16 Stunden pro Tag bzw. Nacht. Da kommt es öfter mal vor, dass Katzenbesitzer:innen ihren kleinen Vierbeinern beim Schlafen zuschauen, schließlich schlafen wir im Regelfall viel weniger. Immer mal wieder bewegen die Samtpfoten sich oder geben komische Laute von sich. Hier erfährst du, ob deine Katze beim Schlafen träumen kann und wie du das erkennst.

So träumt deine Katze

Katzen können tatsächlich träumen, wie wir Menschen auch. Das haben Forscher:innen herausgefunden. In den Tiefschlafphasen kommt es zum sogenannten REM-Schlaf (rapid eye movement). In der genau dieser Phase träumen Katzen.

Genau wie bei uns verarbeiten sie im Traum die Geschehnisse des Tages. Das haben Forscher:innen schon in den 60ern herausgefunden. Hierfür haben Forscher:innen das Areal des Hirns ausgeschaltet, welches Bewegungen im Tiefschlaf verhindert. Die Katzen haben im schlafenden Zustand gefaucht, sich geschleckt oder auch typisches Jagdverhalten aufgezeigt. Also typisches Verhalten, als wenn sie wach wären. Zudem konnte man ebenfalls an der Gehirnaktivität erkennen, dass die Katzen träumen.

Diese Anzeichen deuten auf einen Traum hin

Während deine Katze schläft, kann es also zu Geräuschen, Zuckungen oder auch anderen Bewegungen kommen. Da kann es auch mal so aussehen, als ob deine Katzen einen Alptraum hat.

Egal, ob deine Katze einen Alptraum hat oder nicht: Du solltest besonders während dieser Phase deine Katze nicht ruckartig wecken. Sie könnten sonst verwirrt und aggressiv aufwachen. Das kann deiner Katze nachhaltig schaden. Am besten du lässt deine Katze einfach schlafen.

Bei diesen Bewegungen solltest du eingreifen

Wenn der Schlaf deiner Katze dir unnormal erscheint, solltest du auf verschiedene Dinge achten. Wenn deine Katze…

  • immer an derselben Stelle zuckt,
  • auch wach an derselben Stelle zuckt,
  • länger zuckt als sonst,
  • andere Krankheitssymptome aufweist,

..solltest du deinen Tierarzt oder deine Tierärztin aufsuchen. Auch wenn die Zuckung ein richtiger Krampf wird, solltest du schleunigst handeln. Dahinter könnte eine Nervenentzündung, Diabetes oder Epilepsie stecken.

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