Die Heizkosten werden von Jahr zu Jahr teurer. Die Heizung ganz auszulassen, ist aber keine Option. Nicht nur, weil wir uns dann den Popo abfrieren würden, sondern auch, weil sonst Schimmel droht. Umso wichtiger ist es, keinen Grad zu viel und zu wenig in den eigenen vier Wänden einzustellen. In diesem Artikel verraten wir dir, welche die ideale Raumtemperatur ist, um gesund, kostengünstig, energieeffizient und schimmelfrei durch diesen Winter zu kommen…

Ohne Heizung geht es nicht

Im Winter herrschen in Deutschland mitunter Minusgrade und die sorgen dafür, dass auch die Räume der eigenen Wohnung auskühlen können. Um die Nutzung der Heizung kommen die meisten daher nicht umhin. Allerdings zählt hier jeder Grad. Denn bereits kleinste Temperaturunterschiede können die Heizkosten ordentlich nach oben treiben!

Mal davon abgesehen, ist die richtige Raumtemperatur auch für die eigene Gesundheit enorm wichtig. Wer zu wenig heizt, friert, wer zu viel heizt, trocknet dagegen die Atemwege aus und riskiert beispielsweise Kopfschmerzen. Zuletzt kann, wer nicht ausreichend heizt und stoßlüftet, auch Schimmel riskieren – und der ist nicht nur gesundheitsgefährdend, sondern obendrein in der Entfernung ordentlich teuer.  

Diese verschiedenen Raumtemperaturen braucht es

Zwar ist das Empfinden von Temperaturen durchaus verschieden, – Frauen mögen es beispielsweise in der Regel etwas wärmer – doch kann man durchaus Raumtemperaturen nennen, mit denen es sich angenehm, gesund sowie möglichst energieeffizient leben lässt. So solltest du die Bereiche deines eigenen Heims am besten heizen:

  • Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad (entspricht Stufe drei auf deiner Heizung)
  • Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad (entspricht Stufe zwei auf deiner Heizung)
  • Flur: 15 bis 17 Grad (liegt zwischen Stufe eins und zwei auf deiner Heizung)
  • Küche: 18 bis 20 Grad (liegt zwischen Stufe zwei und drei auf deiner Heizung)
  • Bad: 22 bis 24 Grad (entspricht Stufe vier auf deiner Heizung)

Beim Heizen kann man zahlreiche Fehler begehen. Einer davon ist, die Raumtemperaturen nicht aufeinander abzustimmen. So wird in einem Raum übermäßig geheizt und der anliegende bleibt kalt. Die Folge? Beide Räume bleiben kühl. Wie warm man die einzelnen Räume aufheizen sollte, hängt aber natürlich von verschiedenen Faktoren ab.

In Wohnräumen verbringt man zum Beispiel viel Zeit, daher sollten sie angenehm temperiert werden. Im Bad ist man sogar nackt unterwegs – hier dürfen es ein gerne ein paar Grad mehr sein! An Orten wie dem Flur ist die Heizleistung dagegen weniger wichtig, da man hier wenig Zeit verbringt. Im Schlafzimmer sollten nie mehr als 18 Grad sein, da das laut Schlafforscher:innen die ideale Schlaftemperatur wäre. Wann du im Schlafzimmer die Heizung anstellen solltest, liest du hier.

Weiterlesen: Du möchtest wissen, wofür die Symbole auf der Heizung stehen und wieso du selten bis gar nicht die Stufe fünf einstellen solltest? Hier liest du mehr.

Raumtemperaturen regelmäßig kontrollieren & anpassen

Wer gesund wohnen und Geld sparen möchte, tut gut daran, in jedem Raum ein Thermometer liegen zu haben, um die Raumtemperaturen jederzeit kontrollieren zu können.

Besonders wichtig ist es außerdem, die Temperaturen über den Tag anzupassen. Wer acht Stunden auf der Arbeit ist, braucht die Heizungen nicht auf Volldampf laufen zu lassen, sondern kann sie runterdrehen. Ganz abstellen sollte man sie jedoch nicht, um ein vollständiges Auskühlen der eigenen vier Wände zu vermeiden. Die Energieleistung, um alle Räume wieder warm zu bekommen, ist enorm – genau wie die Kosten, die dadurch anfallen. Mal ganz abgesehen davon, dass sich beim Auskühlen Schimmel bilden kann.

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