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Mit diesem Waschmaschinen-Trick musst du nie wieder bügeln

Es gibt einen altbekannten Waschmaschinen-Trick, mit dem du dir das Bügeln sparen kannst. So funktioniert er.

© Gettyimages / Westend61

Sonntags Wäsche waschen: Das solltest du beachten

Wenn am Wochenende endlich Zeit für den Haushalt ist, geht’s auch ans Wäschewaschen. Aber darf ich sonntags überhaupt die Waschmaschine laufen lassen? Wir klären auf.

Gut 20 Minuten verbringen wir in der Woche durchschnittlich damit, unsere Wäsche zu bügeln. Manchmal ist es mehr, manchmal ist es weniger. Allerdings ist es immer eines: nervig. Wenn du auch keine Lust mehr auf das Bügeln hast, dann kann dir dieser kleine Trick dabei helfen. Alles, was du dafür brauchst, ist eine Waschmaschine und ein Tennisball.

Tennisball in die Waschmaschine: Das musst du wissen

Einen Tennisball in die Waschmaschine zu werfen, ist ein Trick, den schon meine Oma anwendete. Es ist also bei weitem kein neuer Trick. Aber er ist heute noch genauso clever wie zu Zeiten meiner Oma. Diese Vorteile kann ein Tennisball dir bringen:

  • Die Wäsche wird weniger knittrig, da der Tennisball die Wäsche aufwirbelt und die Fasern glatt streicht. Dadurch muss man weniger Zeit damit verbringen, die Wäsche aufzuhängen und zu glätten. Ein Tennisball kann also das Bügeln einiger Wäschestücke überflüssig machen, da er dabei hilft, die Knitterfalten auszubügeln.
  • Vor allem Handtücher solltest du mit dieser Methode waschen. Bei einem normalen Waschgang werden Handtücher nicht ordentlich geknetet. Der Tennisball sorgt durch das Kneten dafür, dass die Handtücher weich und kuschelig werden. Viele nutzen den Tennisball so als Alternative für Weichspüler.
  • Der Tennisball hilft dabei, die Daunen in Daunenjacken und -decken aufzustellen, was dazu beiträgt, dass die Wäsche fluffiger aussieht.

Gibt es auch Nachteile beim Waschen mit dem Tennisball?

  • Sei gewarnt: Der Tennisball macht in der Waschmaschine einen ziemlichen Lärm. Achte also darauf, dass du deine Wäsche nicht kurz vor dem Schlafengehen anstellst.
  • Wie bereits erwähnt, wird der Tennisball bei manchen als Alternative für Weichspüler eingesetzt. Das kann er aber nicht zu 100 %, da er keine feuchtigkeitsspendenden und soften Eigenschaften hat.
  • Der Tennisball sollte nicht bei empfindlichen Wäschestücken oder Wäsche mit Reißverschlüssen oder Knöpfen verwendet werden, da er diese beschädigen kann.

Tennisball behandeln, bevor er in die Wäsche kommt

Solltest du einen Tennisball nutzen, der gerade noch auf dem dreckigen Tennisplatz gelegen hat, um deine Wäsche zu waschen, dann solltest du ihn zuvor behandeln und sauber machen. Das ist nicht sonderlich schwierig:

  1. Fülle einen Eimer mit warmem Wasser und füge ein mildes Waschmittel hinzu.
  2. Lege den Tennisball in die Waschmaschine oder den Eimer und lass ihn für eine halbe Stunde darin einweichen.
  3. Benutze eine Bürste oder ein Tuch, um den Ball gründlich zu reinigen. Achte darauf, dass alle Flecken und Schmutz entfernt werden.
  4. Spüle den Tennisball gründlich mit sauberem Wasser ab.
  5. Wringe den Ball aus und lass ihn an der Luft trocknen.

Redaktionstipp: Tennisbälle sollen generell nicht in den Trockner gegeben werden. Die Hitze im Trockner bewirkt, dass der Druck des Balls abfällt, somit wird er unbrauchbar für das Spielen gemacht. Beim Spielen kann er nun unvorhersehbar springen und nicht mehr richtig fliegen. Auch in der Waschmaschine braucht der Tennisball einen gewissen Druck, um in der Trommel hin und her zu springen.