Minimalismus ist ein Stil, oder eine Technik (wie zum Beispiel in der Musik, Literatur, Mode oder Design), die sich durch extreme Sparsamkeit und Einfachheit auszeichnet. Die Minimalistische Bewegung führt bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurück. Laut dem Fachmagazin Geo war Diogenes von Sinope der erste bekannte Minimalist in der Geschichte. Er war der Meinung, dass Besitz und Reichtum nicht zum Glück beitragen, sondern sogar hinderlich sein können.

Der Gedanke vom minimalistischem Leben ist seit dem 4. Jahrhundert vor Christus ungefähr gleich geblieben. Im 21. Jahrhundert ist die minimalistische Bewegung durch den US-Amerikaner Joshua Becker wieder aufgehyped worden. Becker hat bemerkt, dass ihm seine Besitztümer keine Freude mehr bereiten und trennte sich von über der Hälfte.

Aber wie fängt man ein minimalistisches Leben an? Wir haben dir hier sechs Dinge aufgezählt, von denen du dich für ein minimalistisches Leben trennen solltest.

1. Unnötige Kabel

Jeder Mensch hat Zuhause die eine Kiste oder Schublade voller undefinierbarer Kabel. Dieser Kabelsalat ist der Alptraum eines jeden Minimalist:innen und sollte entsorgt werden. Um dies nachhaltiger zu gestalten und nicht allzu viel Müll zu produzieren, kannst du die intakten Kabel auf einem Secondhand-Portal verkaufen. Es gibt bestimmt ein paar Menschen, die händeringend nach deinem alten Kabel suchen. Mit der Trennung von dem Kabel Wirrwarr bist du dem minimalistischen Leben schon einen Schritt näher.

2. Alte Technik und ihre Verpackungen

Neben dem Kabelsalat haben viele auch die eine Schublade voller alter Verpackungen und Geräten, die keiner mehr benutzt. Die Geräte können alle bei einem Altgerätkäufer:innen verkauft werden, damit diese weiterverwendet werden können. Und die Verpackungen? Die können in die Altpapiertonne. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass man diese Boxen nie wieder brauchen wird.

3. Impulskäufe Vermeiden

Das minimalistische Leben ist schlicht und sparsam. Impulskäufe gilt es zu vermeiden. Denn je mehr du kaufst, desto mehr Zeug ist in deinem Wohnbereich. Meistens werden Impulskäufe auch nur wenige Male genutzt, und danach eher weniger beachtet. Anstatt Sachen direkt zu kaufen, solltest du sie online auf die Merkliste setzen. Wenn du nach einigen Tagen noch immer das Bedürfnis hast, die Sachen zu kaufen, kannst du dies ruhig tun. Dann weißt du, dass du sie wirklich willst.

4. Einwegprodukte

Ein minimalistisches Leben kann auch sehr nachhaltig und gut für die Umwelt sein. Verzichte in Zukunft auf Einwegprodukte, wie zum Beispiel Einwegrasierer. Kaufe dir stattdessen einen wiederverwendbaren Rasierer, bei dem du die Klingen auswechselst. Dies sieht nicht nur in deinem Bad besser aus, sondern schont auch die Umwelt.

5. Kleidungsschrank Aussortieren

Für ein minimalistisches Leben solltest du dir eine sogenannte „Capsule Wardrobe “ anschaffen. Wenn du noch nicht von einer Capsule Wardrobe gehört hast, solltest du dir diesen wmn Artikel durchlesen. Im Großen und Ganzen ist die Capsule Wardrobe eine Basic Sammlung schlichter Kleidung, die gut miteinander kombiniert werden kann.

Die ungewollte Kleidung sollte aber auf keinen Fall weggeschmissen werden. Solange sie nicht kaputt oder verschmutzt sind, suchst du dir am besten in deiner Umgebung eine zertifizierte Organisation, die die Kleidung an bedürftige Menschen gibt. Lies dir diesbezüglich doch wmns Artikel über Altkleider-Container durch.

6. Kostenlose Tester

Wer kennt das nicht, man läuft durch einen Laden und verlässt ihn mit mindestens drei kostenlosen Testproben. Um dein Leben minimalistischer zu gestalten, sollten diese Produkte nicht mehr angenommen werden, insofern sie nicht benutzt werden. Unbenutzt landen sie wieder in einer Kiste bei dir Zuhause, die sich immer mehr auffüllt und irgendwann überquillt.

Fazit: Minimalistisch Leben ist einfacher als du denkst

Es ist einfacher als man anfangs denkt, seinen Lebensstil minimalistischer zu gestalten. Der Kerngedanke ist, ein wenig mehr zu verzichten. Man muss allerdings den Willen haben, diese Lebensart durchzuziehen und gezielt auf Sachen verzichten.

Schau dir hier einen kleinen Kommentar von Kim Kardashian an, die erklärt, warum ihr Haus sehr minimalistisch eingerichtet ist.

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