Veröffentlicht inDIY & Living

3 nachhaltige Wege, hässliche Weihnachtsgeschenke loszuwerden

Du bist nicht happy mit der Bescherung? Wir zeigen dir 3 nachhaltige Möglichkeiten, hässliche Geschenke nachhaltig loszuwerden.

Weihnachtsgeschenk
Du hast zu Weihnachten ein hässliches Geschenk bekommen? So wirst du es los. Foto: Getty Images/SDI Productions

Die große Bescherung liegt hinter uns! Doch nicht alle sind glücklich mit dem, was ihnen das Christkind unter den Weihnachtsbaum gelegt hat. Zum Glück müssen hässliche Geschenke nicht zwangsläufig im Mülleimer landen. Hier sind 3 Wege, wie du die Sachen auf nachhaltige Art und Weise loswirst – und damit vielleicht sogar anderen etwas Gutes tun kannst.

Hässliche Geschenke: So entsorgst du sie nachhaltig

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Und so kann es passieren, dass du an Weihnachten ein Geschenk auspackst, das leider so gar nicht deinem persönlichen Stil entspricht. Am einfachsten wäre es natürlich, der Person, die es nur gut mit dir gemeint hat, zu sagen, dass du dich zwar über das Geschenk freust, es aber nicht zu dir passt. Doch dummerweise trauen sich nur die wenigsten von uns, ihre ehrliche Meinung zu sagen.

Weiterlesen: Dumme Geschenke: Diese 6 Geschenke zeigen, dass du dir keine Mühe gegeben hast

Und jetzt? Hässliche Geschenke einfach wegzuwerfen, wäre nicht nur unnachhaltig, sondern auch respektlos gegenüber der Person, die dir eine Freude machen wollte. Viel schöner wäre es doch, wenn das Geschenk, auch wenn es dir nicht gefällt, wenigstens einen Sinn erfüllen könnte. Ganz nach dem Prinzip: Was dir nicht gefällt, könnte für andere von Nutzen sein.

1. Verschenken oder spenden

Es kann zwar ganz lustig sein, beim Schrottwichteln seine hässlichen Geschenke loszuwerden – nachhaltig ist das aber oft nicht. Denn oft geht es den Beschenkten wie dir und sie können mit dem Kram nichts anfangen.

Viel sinnvoller ist es, die Geschenke beispielsweise auf einer Plattform, wie Ebay Kleinanzeigen, anzubieten oder es in einer örtlichen Facebook-Gruppe zu inserieren. Dort kann sich jede:r das aussuchen, was ihm / ihr gefällt. Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur virtuell: In vielen Städten gibt es sogenannte Verschenk’s-Regale, dank denen die Dinge, die dir nicht (mehr) gefallen, eine:n neue:n Besitzer:in finden können.

Viele bedürftige Menschen freuen sich außerdem über Sach- und Kleiderspenden. Diese erreichst du am besten über Organisation wie Oxfam, die die Sachen weiterverkaufen und damit bedürftigen Menschen helfen. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen dann in soziale oder Entwicklungsprojekte. Die Plattform Wohin damit? hilft dir dabei, den passenden Ort für deine Sachspende zu finden.

Weiterlesen: Kleidung spenden: Die Lüge über Altkleidercontainer kennen die meisten nicht

Auch Kleiderspenden werden immer benötigt. Hast du zu Weihnachten beispielsweise einen warmen Winterpullover bekommen, der dir nicht gefällt, kannst du in zu einer örtlichen Kleiderkammer bringen. Diese werden beispielsweise von der DRK oder der Caritas geführt. Hier findest du außerdem ein Verzeichnis der Kleiderkammern der Berliner Kältehilfe sowie der Stadtmissionen in Berlin und München.

2. Verkaufen

Möchtest du dein Weihnachtsgeschenk lieber zu Geld machen, kannst es aber nicht umtauschen, gibt es natürlich die Möglichkeit, es zu verkaufen. Flohmärkte gibt es in allen größeren Städten und Gemeinden. Aber noch einfacher geht es online, z. B. auf Ebay, Vinted, Etsy, Fairmondo oder Quoka.de.

Seiten wie Momox oder Refurbed kaufen deine Artikel, um sie anschließend weiterzuverkaufen. Oft sind die Beträge, die du für deine gebrauchte Ware bekommst, aber sehr gering. Deshalb lohnen sich andere Seiten manchmal mehr.

3. Tauschen

Bei vielen der oben genannten Portale gibt es auch die Möglichkeit, Produkte zu tauschen. Im besten Fall landet so ein Geschenk, das du hässlich findest, bei jemandem, der sich darüber freut – und umgekehrt. Die angebotenen Waren müssen nicht denselben Wert haben. Oft geht es einfach darum, etwas für dich persönlich Unnützes gegen etwas Sinnvolles zu tauschen.

Empfehlenswerte Seiten sind Tauschticket, Tauschgnom, nebenan.de und Tauschbillet. Auch viele örtliche Stadtreinigungen bieten auf ihren Websites Tauschbörsen an, so zum Beispiel die Berliner Stadtreinigung.

Fazit: Hässliche Geschenke loswerden, aber richtig

Wenn du etwas verschenken oder spenden willst, achte immer darauf, dass es sich um einwandfreie Ware handelt. Klamotten mit Löchern oder defekte Elektrogeräte sind nichts, worüber sich andere freuen könnten.

Produkte, die einen kleinen Fehler haben, kannst du auch auf Tausch- oder Verkaufsportalen anbieten. Wichtig ist es, dabei immer genau zu kennzeichnen, was kaputt ist. So kannst du sichergehen, dass dein Geschenk eine zweite Chance bekommt.