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Frühling mit Hund: Mit diesen 4 Expertinnen-Tipps wird er besonders schön

Der Frühling hat endlich Einzug gehalten und wir sind wieder mehr draußen. Das bedeutet auch, dass unser Vierbeiner wieder die Welt entdecken kann. Mit diesen fünf Tipps kommt er sicher in den Sommer.

Frau mit Hund im Gras
Der Frühling mit Hund kann ein voller Erfolg werden, wenn du einige Tipps beachtest. Foto: Oksana Kozharina / shutterstock

Die Blumen blühen wieder, die Sonne scheint und die Laune steigt: Es ist endlich Frühling! Was gibt es in diesem Sinne Schöneres, als sich seinen aufgeregten Hund zu schnappen, der es nicht erwarten kann, die neu auflebende Welt zu entdecken? Doch neben all der Schönheit lauern auch einige Gefahren in der Außenwelt. Eine Expertin verrät uns, wie der Frühling mit Hund richtig schön wird und was es alles für deinen Vierbeiner zu beachten gibt.

Diese 5 Tipps lassen den Frühling für dich & deinen Vierbeiner zu einer wunderschönen Zeit werden

Die dunkle Jahreszeit hat viele in das sogenannte Wintertief gestürzt. Jetzt, wo die Sonne endlich wieder rauskommt, heißt es deshalb: Ab in die Natur, Sonne tanken! Auch unsere tierischen Freunde freuen sich über das schöne Wetter und den Ausgang.

Dr. Susan Kröger ist eine der führenden deutschen Fachtierärztinnen für Hundeernährung und Mitentwicklerin der Rezepte für das Hundefutter Mr. Fred. Sie hat vier Tipps, die den Frühling mit Hund noch schöner machen und weiß, auf was man in dieser schönen Jahreszeit achten sollte.

Hund mit Tulpen
Der Frühling mit Hund kann zu einem riesigen Abenteuer werden. Foto: Krichevtseva / shutterstock

1. Winterspeck adé: Gewichtskontrolle beim Hund

In der kalten Jahreszeit bewegt sich unser Vierbeiner natürlicherweise nicht so viel, wie es im Frühling der Fall sein wird. Deshalb solltest du nun feststellen, wie viel Winterspeck dein Hund zugelegt hat.

„Bis zu 10 % mehr als Normalgewicht gilt als eine beginnende Adipositas. Hier kann es schon reichen, dass für 3-4 Wochen die Leckerlis und Kauartikel gestrichen werden. Eventuell muss zusätzlich noch das Futter etwas, um ca. 25 – 20 %, reduziert werden“, so Susan Kröger.

Die Reduzierung der Futtermenge sollte allerdings nicht über einen extrem langen Zeitraum gezogen werden, da sonst eine Unterversorgung mit einzelnen Nährstoffen die Folge sein kann. Wenn dein Hund über 20 % des Normalgewichtes auf die Waage bringt, spricht man von einem schwerwiegenden Übergewicht. Hier solltest du dir dringend tiermedizinische Hilfe einholen.

2. Die richtige Pflege beim Fellwechsel

Viele Hunderassen haben einen besonderen Anspruch, wenn es um die Fellpflege geht. Vor allem langhaarige Hunde und Rassen mit einem hohen Anteil an Unterwolle sollten entsprechend das ganze Jahr gepflegt werden. „Zu Zeiten des Fellwechsels können aber auch Hunde mit weniger anspruchsvollen Fell Unterstützung bekommen, beispielsweise, indem Sie regelmäßiger gebürstet werden“, weiß Susan Kröger.

Es gibt für die unterschiedlichen Felltypen unterschiedliche Bürste und Kämme. Bei manchen Rassen reicht das allerdings nicht aus – dort steht dann ein Hundefriseur:in-Termin an oder das Trimmen wird in die eigene Hand genommen. Schließlich wird es wärmer und die Tiere brauchen ein wenig Luft an ihrer Haut.

Hund beim Hundefriseur
Im Frühling bekommen viele Hunde ihre Sommerfrisur. Foto: Olena Yakobchuk / shutterstock

„Neben der Pflege kann es bei einzelnen Hunden hilfreich sein, sie während des
Fellwechsels mit B-Vitaminen (z.B. Bierhefe) oder auch in Kombination mit den Spurenelementen Zink und Kupfer (entsprechende Ergänzungsfuttermittel sind im Handel erhältlich) als Kur für ein paar Wochen zu unterstützen.“

3. Die richtige Zeckenvorsorge

Frühlingszeit heißt für deinen Vierbeiner leider auch Zeckenzeit. „Und die Gefahr, die von Zecken ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Die Parasiten können schwere Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen“, weiß Susan Kröger. Die Zeckenvorsorge ist also sehr wichtig.

Bei der Auswahl dieser sind einige Faktoren zu berücksichtigen:

  • Lebt dein Vierbeiner in einem Risikogebiet oder unternehmt eine Reise in eines?
  • Hat er Unverträglichkeiten auf bestimmte pharmakologische Stoffe?
  • Ist er sehr anfällig für Zecken, zum Beispiel durch besonders dichtes Fell?

All diese Dinge sollten berücksichtigt werden und bei der Auswahl des geeigneten Präparats sollte der Haustierarzt oder die Haustierärztin behilflich sein. Vertraue hierbei nicht auf „Hausmittel“, die gut und gerne mal als Zeckenprophylaxe benutzt werden – für diese gibt es keine wissenschaftlichen Studien.

Hund Blumen
Wenn dein Hund im Frühling in einem Feld spielt, kann es schnell passieren, dass sich Zecken bei ihm festsetzen. Foto: dezy / shutterstock

4. Heuschnupfen erkennen & behandeln

Nicht nur wir Menschen können auf umherfliegende Pollen allergisch reagieren. Die Allergie stellt sich bei Hunden als Juckreiz, gerötete Ohren und Lefzen oder entzündete Augen dar. Ob ein Hund Allergiker ist oder nicht, lässt sich oft schwierig bestimmen. Frage auch hier nach tierärztlicher Hilfe, wenn dein Vierbeiner unter diesen Symptomen leiden sollte.

„Des Weiteren bietet es sich an, ein Tagebuch zu führen, in dem Spaziergängen in neuen Gebieten oder Besuche bei Freunden und Familie notiert werden, um mögliche Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Symptomen und den Kontakt mit Umweltallergenen, wie Hausstaubmilben und Pollen, zu berücksichtigen.“

Gesund & sicher durch den Frühling mit Hund

Mit diesen Expertinnentipps kann dir, deinem Hund und dem perfekten Frühlingsanfang nichts mehr im Wege stehen! Was du auch im Frühling nicht vergessen solltest, sind die giftigen Pflanzen, die an jedem Wegesrand stehen können. Wir haben dir deshalb zusammengefasst, welche giftigen Pflanzen für Hunde du kennen solltest und von welchen du deinen Vierbeiner fernhalten musst. In diesem Sinne: Einen schönen und sicheren Frühling!

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