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Der erste Hund: Diese Rasse eignet sich überhaupt nicht dafür

Welche Hunderassen sind für Anfänger ungeeignet & welche sind die perfekten Anfängerhunde? In diesem Artikel erfährst du es.

der erste Hund
Der erste Hund ist etwas ganz besonders. Doch gibt es wirklich Anfängerhunde? Wir verraten es dir? Foto: imago images/Westend61

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen, der wird sich früher oder später auch mal die Frage stellen, welche Rasse eigentlich am besten für Anfänger:innen geeignet ist. Gerade wer vorher noch nie einen Hund oder ein anderes Haustier hatte, wünscht sich natürlich, dass der kleine Welpe so schnell wie möglich stubenrein wird. Doch gibt es so etwas wie „Anfängerhunde“ überhaupt und welche Rasse eignet sich am besten als ersten Hund? In diesem Artikel verraten wir dir die Antwort.

Warum diese Hunderasse nicht dein erster Hund werden sollte

Bevor wir uns aber damit befassen, welche Hunderassen der perfekte Hund für Anfänger:innen sind, müssen wir erst einmal klären, welche es definitiv nicht sind. Und eine beliebte Hunderasse scheint so gar nicht für Anfänger:innen geeignet zu sein. Das zeigt zumindest die TikTokerin Monique von @milowandthefam in einem ihrer Videos.

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Anscheinend ist es doch tatsächlich der beliebte Labrador, der für Anfänger:innen eher weniger geeignet sein soll. Warum das so ist, zeigen wir dir hier:

1. Aufdringlichkeit

Labradore sind sehr aufgeschlossen und treu. Zugleich sind sie aber auch sehr aufdringlich und nahezu distanzlos. Setzt man hier nicht rechtzeitig klare Grenzen und Regeln, kann das sehr schnell damit enden, dass dir dein Hund wortwörtlich auf Schritt und Tritt folgt.

Frau Labrador
Der Labrador ist ein äußerst liebenswürdiger Hund. Foto: IMAGO/Addictive Stock

2. Verfressenheit

Hinzu kommt, dass Labradore – wie viele andere Vierbeiner im Übrigen auch – keine Grenzen kennen, wenn es ums Essen geht. Sie sind schon sehr verfressen und neigen aus diesem Grund auch zu starkem Übergewicht, wenn man die Futterzufuhr nicht kontrolliert.

3. Ausgeprägte Jagdmotivation

Ursprünglich war der Labrador ein reiner Jagdhund. Was man sich heute kaum noch vorstellen kann, ist dennoch wahr. Einige Labradore haben deshalb auch noch immer einen recht stark ausgeprägten Jagdinstinkt oder zumindest eine Jagdmotivation. Man wird hier als Besitzer:in regelrecht auf Trab gehalten.

der erste Hund Labrador
Ob der erste, zweite oder sogar der dritte, jeder Hund verdient die volle Aufmerksamkeit seines Herrchens oder Frauchens. Foto: imago images/Westend61

4. Stark ausgeprägter Arbeitswille

Auch mit seinem Ursprung als Jagdhund verbunden ist der stark ausgeprägt Arbeitswille des Labradors. Wie viele Hunderassen benötigt auch der Labrador eine Menge Auslauf und Bewegung. Er braucht eine Beschäftigung und klare Regeln.

Fazit: Es gibt keine „Anfängerhunde“

Zwar scheint der Labrador nicht der ideale „Anfängerhund“ zu sein, die Frage bleibt jedoch, gibt es so etwas überhaupt? Natürlich nicht! Jeder Vierbeiner und jede Rasse ist auf seine/ihre Weise völlig einzigartig. Mit der Anschaffung eines Hundes ist immer viel Arbeit, Zeit und Liebe verbunden.

Und ganz egal, welche Rasse man sich anschafft, kein Hund ist super pflegeleicht und braucht ausreichend Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund sollte die Anschaffung eines Hundes – egal welchen Alters – immer sehr gut überlegt sein. Du solltest dir sicher sein, dass du deinem Vierbeiner genug Zeit und Aufmerksamkeit widmen kannst.

Ist das der Fall, ist es auch egal, welche Rasse du dir anschaffst. Ob Anfänger:in oder nicht – du wirst die Erziehung deines Hundes ganz sicher meistern.