Nachhaltig kochen ist absolut im Trend, aber wie geht das eigentlich? Generell kannst du dich beim nachhaltigen Kochen an ein paar Regeln entlanghangeln. Zunächst einmal gilt: regional und saisonal gehen Hand in Hand. Plus: wenig Fleisch und auf Bio-Qualität achten. 

Nachhaltig kochen muss durchdacht sein! Natürlich kannst du dich auch in deinem lokalen Supermarkt inspirieren lassen. Doch das nachhaltige Kochen beginnt schon viel eher als erst vor der Herdplatte. Wir haben sechs Tipps, die du beim nachhaltigen Kochen beachten solltest. 

Frau wiegt Lebensmittel ab
Zero-Waste-Supermärkte sind eine gute Alternative. Foto: IMAGO / Westend61

1. Saisonkalender kaufen  

Ein Saisonkalender hilft uns dabei, immer das saisonale Obst und Gemüse auf dem Radar zu haben. Wieso ist das wichtig ist? Manche Lebensmittel bekommen wir nur zu bestimmten Zeiten regional. Grundsätzlich macht es natürlich nichts, auch mal transportiertes Essen zu kaufen. Allerdings sind lang gekühlte Lebensmittel ebenfalls nicht optimal für die Umwelt.

2. Der Weg zum Supermarkt  

Durch eine Fahrt zum Supermarkt können sehr viele Emissionen verursacht werden. Deshalb empfiehlt es sich, nach Möglichkeit mit dem Rad zu fahren, öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen oder sogar zu laufen

3. Inspiration für nachhaltige Rezepte  

Dir fehlt noch das perfekte nachhaltige Rezept für eine gemeinsame Koch-Session mit deinen Lieben? Warum nicht mal auf das gute alte Kochbuch zurückgreifen? Von Kochbüchern haben wir meist Jahre etwas, bis wir alle Rezepte zur Genüge ausprobiert haben. Wenn du dein Kochbuch nicht mehr benötigst, kannst du es an Freund:innen oder Verwandte weitergeben. 

Ein paar Tipps und Tricks zum nachhaltigen Kochen findest du zum Beispiel im Kochbuch “Einfach nachhaltig kochen – Der Umwelt zuliebe”  🛒 von Maria Panzer. Für 18,00 Euro gibt es Tipps für den Alltag und einen Zero-Waste-Einkaufsratgeber.

Oder du konzentrierst dich mehr auf den Klima-Aspekt. Dafür gibt es ebenfalls die passenden Kochbücher wie beispielsweise: “Kochen fürs Klima: Wie du dich nachhaltig und umweltbewusst ernährst”, von Christoph Schulz für 17,99 Euro. 

Die Auswahl an klimagerechten und nachhaltigen Kochbüchern ist mittlerweile groß. Du kannst aus verschiedenen Varianten wählen. 

Frau kauft Paprika ein
Schon beim Einkauf kann auf viel Nachhaltigkeit geachtet werden. Foto: IMAGO / Westend61

4. Nachhaltig kochen: Was überzeugt beim Einkauf? 

Im Super- oder Biomarkt angekommen, gilt es bei der Produktwahl auf die Siegel zu achten. Bio-Siegel können dabei helfen, ökologisch angebaute und hergestellte Produkte zu erkennen. Gerade beim Kauf von tierischen Produkten oder Obst und Gemüse, ist dies von Vorteil.

Auch hier kommt wieder das Stichwort “regional” zum Einsatz. Denn regionale Produkte überzeugen durch weniger künstliche “Frischhalter”, da kein langer Transportweg vorliegt. Außerdem ist es immer ein guter Anhaltspunkt, genau zu wissen, wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen. 

5. Unverpackt kauft es sich besser ein 

Dass wir durch Verpackungen sehr viel Müll produzieren, ist allgemein bekannt. Gerade Bio-Produkte finden sich in den meisten Supermärkten noch in Plastik gehüllt, so sollen sie sich von den Nicht-Bio-Produkten unterscheiden. Da dies definitiv nicht die umweltfreundlichste Lösung ist, kannst du für deine Obst- und Gemüseeinkäufe auf Bio-Läden oder Märkte umsteigen.

Für andere Lebensmittel, die auch in unendlich viel Verpackungsmaterial gehüllt sind, kannst du einen Zero-Waste-Laden aufsuchen. Die Läden sind mittlerweile weit über Deutschland verteilt und in vielen, zumindest großen, Städten vertreten. 

Um auch im „normalen“ Supermarkt gut vorbereitet zu sein, nimm immer eine große Einkaufstasche von zu Hause mit. Außerdem eignen sich kleine Baumwoll-Beutel perfekt, um Unverpacktes zu transportieren. Die gibt es meistens im Pack, wie diese Beutel, für 17,99 Euro. 🛒

Falls du tatsächlich einen Unverpackt-Laden aufsuchst, kannst du kleine verschließbare Gläser und Dosen mitnehmen, um deinen Einkauf sicher nach Hause zu transportieren. Achte dabei unbedingt auf eine gute Dichte. 

Gemüse wird geschnitten
Beim nachhaltigen Kochen kannst du auf regionales Gemüse setzen. Foto: IMAGO / Westend61

6. Die nachhaltige Zubereitung des Lieblingsgerichts  

Beim klimafreundlichen Kochen empfiehlt es sich grundsätzlich, den Deckel auf dem Topf zu lassen. Erwischst du dich oft dabei, das Wasser, welches du zum Kochen verwendest, abzuschätzen und am Ende viel zu viel benutzt zu haben? Eine genauere Abmessung des Wassers dauert nur wenige Sekunden und tut der Umwelt gut. Denn generell ist es natürlich wichtig, keine Ressourcen zu verschwenden, gerade beim nachhaltigen Kochen. 

Fazit: Nachhaltig kochen ist keine Wissenschaft 

Mach dir keine Sorgen, wenn du nicht sofort alle sechs Schritte auf einmal umsetzen kannst. Schon der kleinste Schritt in Richtung nachhaltiger Leben und Kochen kann große Auswirkungen haben.

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