Immer wieder hört und liest man, dass aufgewärmt Gerichte angeblich besser schmecken. Nur leider gilt das nicht für eines der absoluten Lieblingsessen der Deutschen. Denn kalte Pizza aufzuwärmen ist selten von Erfolg gekrönt. Der Boden ist labbrig und der Geschmack fade. Wir zeigen dir, wie die Pizza sogar noch besser schmeckt als am Vortag.

Kalte Pizza aufwärmen ist einfacher als du denkst

Du kennst das vielleicht auch: Wenn der Hunger besonders groß ist, muss die Pizza auch besonders groß sein. Doch wenn erstmal ein paar Stücke in deinem Bauch gelandet sind, bist du früher satt als erwartet. Doch was tun mit den Resten der italienischen Spezialität? Denn kalte Pizza aufzuwärmen ist oft eine herbe Enttäuschung für deinen Gaumen. Mit dem frischen Original direkt aus dem Ofen hat das geschmacklich wenig zu tun.

Doch es gibt sie, die eine Methode, die deine Pizza nicht nur warm, sondern auch lecker und knusprig macht. Und das Beste: Das Utensil, das du dafür benötigst, hat wirklich jede:r in der Küche: Eine Pfanne.

Um eine kalte Pizza aufzuwärmen reicht eine handelsübliche Pfanne. Credit: Imago/agefotostock

Ja, tatsächlich klappt das Aufwärmen der kalten Pizza in der Pfanne am besten. Denn anders als in der Mikrowelle wird der Teig nicht weich und geschmacklos, sondern lecker und knusprig.

Und so geht’s: 

  1. Lege die kalte Pizza zum Aufwärmen ohne Öl oder Butter in eine beschichtete Pfanne. Wenn du noch sehr viel übrig hast, teile die Reste auf.
  2. Erwärme sie bei mittlerer Hitze. Achte darauf, dass der Teig nicht schwarz wird.
  3. Nach wenigen Minuten ist deine kalte Pizza wieder aufgewärmt und kann verzehrt werden.

Aber Achtung: Es gibt Lebensmittel, die du nur mit Vorsicht noch einmal erhitzen solltest. Erfahre hier, wie du Spinat wieder aufwärmen kannst.

Warum andere Methoden nicht so gut klappen

Viele sind besonders bequem und probieren, die kalte Pizza in der Mikrowelle aufzuwärmen. Doch das Ergebnis überzeugt nur selten. Meist sind er Stücke unregelmäßig warm, der Boden labbrig und der Geschmack unterirdisch.

Deutlich zeitaufwändiger ist das Aufwärmen im Backofen. Immerhin muss er vorgeheizt werden, du musst Backpapier auslegen und dann den optimalen Punkt erreichen, an dem die Pizza zwar warm ist, aber auch noch nicht trocken wird. Gar nicht so einfach!

Deswegen: Versuch es doch auch mal mit der Pfanne! Du wirst sehen: Der Boden wird oft sogar knuspriger als zuvor und der bleibt aber schön saftig und frisch. Der Spruch „Aufgewärmtes schmeckt besser“ trifft also doch auch auf Pizza zu – wenn du denn die richtige Methode anwendest.

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crlnmyr