Der perfekte Start in den Tag beginnt meist mit einem leckeren und gesunden Frühstück. Egal ob leckeres Avocado-Toast mit Spiegelei, Knuspermüsli oder frische Früchte: Bei dieser Mahlzeit kannst du dich so richtig austoben. Doch auch hier solltest du etwas beachten: deine Kaloriengrenze. Was es damit auf sich hat und wie hoch diese ist, erfährst du in diesem Artikel.

Morgens, mittags, abends: Welcher Frühstückstyp bist du?

Ein Mythos rund um das Frühstück kennen wir bestimmt alle. So lautet ein Sprichwort: Morgens wie eine Kaiserin, mittags wie eine Königin und abends wie eine Bettelsfrau. Doch entspricht dieser Spruch wirklich der Wahrheit? Wir sind dem ganzen auf die Spur gegangen.

Was bist du für ein Mensch? Ein Frühstückender oder ein Nicht-Frühstückender? Das ist hier die Frage. Komischerweise scheiden sich gerade bei so einem simplen Thema wie der ersten Mahlzeit des Tages die Geister. Immerhin 11 % der Deutschen verzichten auf das Frühstück und trinken stattdessen Kaffee oder Tee.

Wespen fernhalten
Kaffee zum Frühstück ist bei Deutschen sehr beliebt.. Foto: Getty Images/ juanma hache

Die Gründe dafür sind unter anderem der stressige Alltag oder schlicht kein Hunger, so fand es Nestlé bei einer Umfrage im Jahr 2014 heraus. Tatsächlich ist es nicht besonders gesund für Körper und Geist eine bestimmte Kaloriengrenze beim Frühstück zu überschreiten. Was das ist und wo diese liegt, erfährst du hier.

Dieser Artikel könnte auch triggernd auf Menschen mit Essstörungen und gestörtem Essverhalten wirken. Suche dir ggf. eine Person, mit der du den Text zusammen lesen kannst.

Zu überfordernd: Doch kein üppiges Frühstück?

Sollten wir uns morgens vollstopfen und erst abends auf unsere Kalorienzufuhr achten? Forschende sagen, damit verbauen wir uns nicht nur perspektivisch Gewicht zu verlieren, es ist auch noch ungesund.

Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann.

Omas Spruch

So raten heute die meisten Expert:innen dazu, sich auf keinen Fall zu einem üppigen Frühstück zu zwingen. Stattdessen solle man auf seinen Körper hören. Morgens viel zu essen kurbelt nicht den Stoffwechsel an und es hilft auch nicht beim Abnehmen.

Direkt am Morgen viel zu essen, ist überfordernd für den sich noch im Halbschlaf befindenden Stoffwechsel. Du füllst so deinen Magen, ohne dass der Körper direkt damit beginnt, mit der zugeführten Energie zu arbeiten. Das macht dich nicht wacher und energiegeladener, sondern schwächer und müde.

Frühstück
Dein Valentinstagsfrühstück sollte schon einige Köstlichkeiten bereithalten. Foto: Unsplash /

Kaloriengrenze: Jeder Mensch verbraucht sie anders

Bei jedem Menschen ist es ein bisschen unterschiedlich, wie viele Kalorien das Frühstück haben sollte. Allerdings ist eine Faustregel hilfreich, um das zu errechnen:

Menschen brauchen gut 1.800 kcal – 2.000 kcal täglich. Diese Kalorien sollten sich auf 3 – 5 Mahlzeiten verteilen. Wenn diese Formel eingehalten wird, nimmt man weder ab, noch zu. Um eine genaue Zahl zu erhalten, solltest du zunächst deinen eigenen Kaloriengrundumsatz berechnen. Einen Online-Rechner findest du hier.

Dabei kommt es auf einige Faktoren an, die deinen täglichen Bedarf an Kalorien bedingen:

  1. durchschnittliche Anzahl der Stunden Schlaf am Tag
  2. Art der Arbeit (sitzend, stehend, körperliche Arbeit)
  3. Sporteinheiten
  4. aktive Stunden am Tag
  5. Alter
  6. Gewicht

Bist du ein 27-jähriger Mensch, der 5 Stunden in der Nacht schläft und 12 Stunden am Tag arbeitet, eine Stunde Sport treibt und 65 Kilogramm wiegt, sollte deine tägliche Kalorienzufuhr bei gut 2.800 Kalorien liegen. Diese Zahl wurde mit dem Kalorienrechner der TK berechnet.

Deine Kaloriengrenze zum Frühstück

Nimm deinen täglichen Tagesbedarf an Kalorien (Bsp. 2.800 kcal) und teile ihn durch die Anzahl deiner Mahlzeiten (Bsp. 5 Stück). Das Frühstück sollte nach dieser Rechnung die Kaloriengrenze von 560 nicht überschreiten. Achte dabei auf eine Kombination aus Kohlenhydraten, Vitaminen, Eiweißen und Ballaststoffen.

In unserem Podcast sprechen wir darüber, wie schwer es uns teilweise fällt, eine gesunde Ernährung zu beachten.

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