Auf den ersten Blick könnte man sie fast mit einer wenig gereiften Fleischtomate verwechseln. Geschmacklich unterscheiden sich Kaki und Tomate gewaltig. Doch ist die Kaki eigentlich gesund? In diesem Artikel verraten wir dir, was die orange Superfrucht alles draufhat und weshalb du sie öfter essen solltest.

Was ist eine Kaki?

Ursprünglich kommt die Kaki aus Asien und vor allem aus dem Großraum China. Hier wird sie sogar schon seit über 2.000 Jahren für sämtliche Speisen verwendet. Heutzutage wird die orange Frucht neben den ostasiatischen Ländern allerdings auch in Israel und in einigen südeuropäischen Ländern wie beispielsweise Italien angebaut.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Denn mittlerweile gibt es mehrere kaki-ähnliche Züchtungen, wie zum Beispiel die Sharon-Frucht aus Israel. Hier handelt es sich ebenfalls um eine Frucht, dessen Fruchtfleisch deutlich härter ist als das der Kaki.

In ihren Anbauländern wächst du Kaki an Kakibäumen und kann dort das ganze Jahr über geerntet werden. Hierzulande ist die Kaki besonders in den Wintermonaten eine äußerst beliebte Frucht.

Kaki gesund Obstteller
Die Kaki enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Foto: imago images/Westend61

3 Gründe, warum du Kaki essen solltest

Ob im Porridge, im Müsli, auf dem Salat oder doch lieber als Marmelade oder Sirup – die Kaki eignet sich hervorragend für die verschiedensten Gerichte und Soßen. Aber auch pur oder mit etwas Zitronensaft ist die orange Frucht ein toller Snack für zwischendurch. Doch ist die Kaki auch gesund? Wir zeigen dir hier drei Gründe, warum du die Kaki öfter essen solltest:

1. Kalorienarm

Mit etwa 70 Kalorien auf 100 Gramm enthält die Kaki gerade mal so viele Kalorien wie beispielsweise Weintrauben. Somit ist die Kaki ein verhältnismäßig kalorienarmer Snack, den du ideal als Topping für Müslis oder Salate nutzen kannst.

Wenn dir die Kaki in purer Form etwas zu süß ist, kannst du auch einfach etwas Zitronen- oder Limettensaft darauf geben und schon ist die Frucht noch frischer und weniger süß.

2. Wertvolle Mineralstoffe

Für ihren verhältnismäßig geringen Brennwert enthält die Kaki eine große Menge an Mineralstoffen. 100 Gramm Kaki enthalten dabei durchschnittlich:

  • 161 Milligramm Kalium
  • 17 Milligramm Phosphor
  • 9 Milligramm Magnesium
  • 8 Milligramm Calcium
  • 1 Milligramm Natrium

Gerade die großen Mengen an Kalium sind hier besonders hervorzuheben. Kalium trägt nämlich unter anderem zu einem gesunden Energiestoffwechsel bei, reguliert den Kreislauf und ist außerdem wichtig für das Nervensystem und somit für die Reizübertragung verantwortlich.

Kaki Obst
Die Kaki ist der perfekte Snack für zwischendurch – vor allem in Kombination mit anderen leckeren Obstsorten. Foto: chickaz/ Getty Images Signature via Canva.com

3. Wichtige Vitamine

Zusätzlich zu den Mineralstoffen beinhaltet die Kaki einige lebensnotwendige Vitamine. Davon enthält die Kaki besonders viel von diesen drei Vitaminen:

  • 7,5 Milligramm Vitamin C
  • 253 Mikrogramm Beta-Carotin
  • 8 Mikrogramm Folsäure

Besonders der große Anteil an Beta-Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A, macht die Kaki besonders wertvoll. Beta-Carotin ist im Körper nämlich für viele Wachstumsvorgänge und den Sehprozess verantwortlich.

Fazit: Die Kaki ist gesund – jedoch nur in Maßen

Wie du siehst, ist die Kaki also eine wirklich gesunde Frucht mit vielen tollen gesundheitlichen Vorteilen. Dennoch solltest du darauf achten, dass du nicht zu viel davon isst. Die Kaki besteht nämlich nach wie vor zu einem sehr großen Teil aus Zucker. Auf 100 Gramm gerechnet beinhaltet sie etwa 13 Gramm Zucker. In Maßen ist die Kaki aber durchaus sehr gesund.

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