Na, bist du in der Pandemie auch unter die Köch:innen gegangen? Laut einer Umfrage des Deutschen Tiefkühlinstituts kochen 41 Prozent ihr Mahl lieber selbst. Glücklicherweise bleibt da öfter auch etwas übrig. Was liegt also näher, als das Essen aufzuwärmen? Allerdings solltest du dabei laut einer Expertin ein paar wichtige Punkte beachten.

Zugegeben, Kochen ist nicht erst seit der Pandemie beliebt. Aber das monatelange Homeoffice hat zumindest bei einer Umfrage des Deutschen Tiefkühlinstituts ergeben, dass 41 Prozent der Befragten selbst ihr Mahl mit mit frischen Lebensmitteln zu bereiten. Und da bleibt eben öfter auch etwas übrig. Was liegt also näher, als das Essen aufzuwärmen? Allerdings solltest du dabei laut einer Expertin einiges beachten.

Essen aufwärmen geht nur mit gut gekühlten Produkten

Laut Ernährungsexpertin Maren Zimmermann* spricht generell nichts dagegen ein Essen nochmal aufzuwärmen. Allerdings sollten die Reste nicht allzu lange draußen herumstehen: „Wichtig ist vor allem, dass man das Essen nach dem Kochen schnell abkühlen lässt und dann im Kühlschrank aufbewahrt, damit keine Keime entstehen„, so die Ökotrophologin. Das übriggebliebene Essen über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen, ist also keine gute Idee. Denn es drohen Magenprobleme oder eine Lebensmittelvergiftung.

Wenn das Essen dann erwärmt wird, gilt die 70-Grad-Regel. „Nur misst das ja keiner mit dem Thermometer nach“, so die Expertin. Deswegen solltest du alles
gut erhitzten – und zwar nicht nur außen, sondern auch im Inneren des Essens.

3 Alternativen zur Mikrowelle, um Reste warm zu machen

Viele greifen beim Aufwärmen des Essens zur Mikrowelle. Doch nicht alle Produkte eignen sich tatsächlich auch dafür. So können sich gerade bei Spinat, Pilzen und Kartoffeln, die mehrere Stunden ungekühlt gelagert wurden, Bakterien bilden. Um ganz sicherzugehen, sollte bei diesen Lebensmitteln auf die Mikrowelle verzichtet werden, denn: Hier wird oftmals nicht heiß und lange genug erhitzt, sodass möglicherweise nicht alle Bakterien abgetötet werden.

Diese drei Alternativen schlägt die Expertin vor:

Pfanne

„Das geht besonders gut mit Gemüse, Nudeln oder Reis. Alles mit etwas Öl anbraten und fertig ist das aufgewärmte Essen!“, so Maren Zimmermann.

Topf

„Suppen und Saucen können klassisch im Topf nochmal aufgekocht werden,“ erklärt die Expertin. „Auch Fleisch kann man in die Sauce geben und darin erwärmen.“

Dampfgarer

„Im Dampfgarer kann man sehr gut ganze Tellergerichte aufwärmen“, sagt die Ökotrophologin. Wer so etwas nicht besitzt, kann sich auch den kostengünstigeren
Dampfgareraufsatz für Töpfe zulegen.

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*Maren Zimmermann arbeitet als Ernährungsberaterin & Food-Journalistin. Hier gibt’s mehr Informationen: www.genuesslichkeiten.com