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Warum man unbedingt anfangen sollte Porridge zu essen. (Photo: istock.com/AleksandarNakic)

Porridge: Was macht es eigentlich so gesund?

Porridge ist viel mehr als Haferschleim. Was drin ist & wie du es am besten zubereitest, erfährst du hier.

Porridge ist der fancy und sexy Ausdruck für Haferschleim. Das klebrige Zeug, das sich Omi immer zum Frühstück aufgekocht hat, hat dich als Kind noch angewidert? 

Dann solltest du jetzt die Ohren spitzen, denn Oma hatte vollkommen recht: Porridge ist das Gesündeste, was du dir zum Frühstück gönnen kannst. Und lecker ist es auch noch!

Die Geschichte des Porridge

Witzig: Heute ist Porridge mit bunten Toppings aus keinem Instagram-Account oder Berliner Szenecafé mehr wegzudenken. Im alten Schottland galt der gräuliche Schleim aus Haferflocken und Wasser oder wahlweise Milch als das Essen für die Arbeiterbevölkerung. Damals wurde es nicht verzehrt, weil es besonders hip oder gesund war. Es war einfach das günstigste Gericht, was man damals auftreiben konnte. 

Müsli mit Nüssen und Beeren
Mit Blaubeeren, Chia, Leinsamen und Walnüssen wird Porrdige zur Schönheit.

Heute wissen wir, was Porridge alles kann

Dass die Porridge-Basis günstig ist, heißt nicht, dass sie weniger gesund ist. Im Gegenteil. Wir zeigen dir 5 Gründe, warum Porridge-Esser ihren Körper täglich glücklich machen.

1. Porridge macht satt

Haferflocken an sich schmecken zwar nach nicht viel, aber die kleinen Dinger haben es faustdick hinter den Ohren. Darin enthalten sind Eiweiß, Vitamine sowie Mineral- und vor allem Ballaststoffe. 

Mit Haferflocken nimmst du viele langkettige Kohlenhydrate zu dir. Diese brauchen viel länger, um im Blut anzukommen und halten deinen Blutzuckerspiegel somit über ewige Stunden auf einem ausgeglichenen Niveau. Erst wenn der Blutzuckerspiegel wieder fällt, bekommst du wieder Hunger.

2. Porridge geht schnell

In einem stressigen Alltag ist nicht immer so viel Platz für das Zubereiten langer Mahlzeiten. Anstatt dir einen Frühstücksburger von McDonald's reinzuziehen, ist Porridge viel besser für dich. Und das Zeug ist innerhalb weniger Minuten zubereitet.  

Wer besonders schlau ist, der bereitet sich sein Porridge schon am Abend vorher zu. Die sogenannten Overnight Oats sind besonders cremig in der Konsistenz und sie können sehr gut kalt verspeist werden.

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Porridge oder auch Haferbrei ist das gesündeste Frühstück überhaupt.(Photo: istock/OksanaKiian)

3. Porridge macht Muckis

Warum sind wohl alle Bodybuilder auf dem Haferflockentrip? Weil im Hafer eine ganze Menge Magnesium und Vitamin B1 drin steckt. Das sind Vitalstoffe, die dazu beitragen, deinen Muskelaufbau (bei regelmäßigem Training) zu unterstützen. 

Wenn du wissen willst, welche Vitamine dein Körper gegen Trägheit sonst noch braucht, schau einfach hier nach. 

Muskeln aufzubauen für das ultimative Sixpack geht mit diesen Übungen.

4. Porridge ist das Fleisch der Vegetarier

An was fehlt es den Vegetariern in ihrem Körper oft? Richtig, an Eisen. Eisen ist wichtig, damit der Stoffwechsel und der Sauerstofftransport in deinem Körper funktioniert. Porridge hat sogar noch mehr Eisen als Fleisch. Zum Vergleich: Roast Beef kann auf 100 g mit 2 mg Eisen aufwarten. Porridge hat auf 100 g ganze 5,4 mg.

Auf diese Lebensmittel kannst du zusätzlich bauen, um deinen Stoffwechsel anzutreiben.

5. Porridge macht schön

Silizium und Biotin heißen die kleinen Helfer, die tief im Porridge versteckt sind und dir zu wahrer Schönheit verhelfen. Strahlende Haut und glänzende Haare sind nur ein paar Mal frühstücken entfernt.

6. Porridge macht erfinderisch

Haferbrei besteht an sich aus zwei Zutaten: Haferflocken und Wasser (oder wahlweise Milch). Das klingt erstmal nach purer Langeweile auf dem Frühstückstisch. Das haben sich die Food-Influencer dieser Welt auch gedacht und den Porridge kurzerhand in ein Trendfood entwickelt. Die Toppings sind, wenn man es richtig anstellt, nicht nur was fürs Auge, sondern auch noch für die Gesundheit. 

Das sind die 6 besten Porridge-Toppings 

Toppings haben dreierlei Daseinsberechtigung auf dem Porridge: Sie bringen frischen Geschmack in das Brei-Einerlei, sie sind gesund und nicht zuletzt sehen sie auf einem Foto ganz fantastisch aus. 

  • Eier: Herzhaftes Porridge liegt gerade mega im Trend und ist einfach köstlich. Wer sich morgens eine Frühstücksbowl auf Haferflocken und Eiern kreiert, dessen Tag ist sein Freund.
  • Äpfel: Der Klassiker unter den Toppings geht frisch oder wahlweise als Muß.
  • Nüsse: Sie sind nicht nur gesund, sondern bringen auch noch eine knackige Konsistenz in den Porridge.
  • Chiasamen: Noch mehr Ballaststoffe bringt dieses Superfood in dein Frühstück.
  • Beeren: Zugegeben, Beeren sind vor allem was fürs Auge. Im Winter kann man sie in gefrorener Form auf dem warmen Porridge drapieren. Köstlich.
  • Honig: Wenns nichts süß genug ist, dann muss nicht unbedingt raffinierter Zucker ran. Honig und gerade Manuka-Honig sind viel gesünder.

Haferflocken sind zum Frühstück das Gesündeste, was du deinem Körper geben kannst.

Richtig Bock auf Porridge bekommen?

Kein Problem. Wer sich in der Küche gut auskennt, der kann den Haferbrei selbst nachkochen. Oder du rufst Omi an und fragst nach ihrem persönlichen Porridge-Rezept. Für alle, die ihre Gesundheit lieber in erfahrene Hände geben, gibt es fertig gemixte Porridges. 

Bei mymuesli gibt es Starterpacks bereits ab 4,90 €. Richtig fancy wird es mit Oatsome mit gut 14,95 € Dose. 

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Egal, ob selber gemacht oder gekauft: Porridge ist immer gesund!

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