Gibt es etwas Schöneres als ein langer Spaziergang, Sonnenschein und dazu ein Coffee to go? Viele Menschen genießen es, wenn sie unterwegs sind, ein heißes Getränk dabeizuhaben und die Kaffeepause nach draußen zu verlegen. Wir geben dir Tipps, was du bei einem Coffee to go besonders beachten solltest.

Die Geschichte des Coffee to go

Die ersten Heißgetränke zum Mitnehmen wurden 1964 von 7-Eleven verkauft. Dass man seinen Kaffee plötzlich mitnehmen konnte, war völlig neu und innovativ. Irgendwann steig dann auch der Kaffee-Gigant Starbucks in das Geschäft mit ein. Den ersten Coffee to go in Deutschland gab es 1996 bei Tchibo. Während es zunächst nur schwarzen Kaffee zum Mitnehmen gab, kamen schnell auch Cappuccino, Latte Macchiato und andere Variationen ins Sortiment.

Tipps, wie du das meiste aus deinem Coffee to go herausholst

Wie bei allem, gibt es auch bei dem praktischen Kaffee to go kleine Tipps und Kniffe, die man beachten sollte. So kannst du dir so manchen Ärger und Geld sparen.

Tipp 1: Extra Schaum ist rausgeschmissenes Geld

Wenn du auf Kaffee mit ganz viel Schaum stehst, solltest du dir dieses Vorliebe lieber für einen Kaffee to stay vorbehalten. Im to go Becher setzt sich der Schaum nämlich an den Seiten ab oder verpufft sofort. So zahlst du womöglich noch einen Aufpreis, hast aber gar nichts von dem leckeren Milchschaum.

Kaffee mit Kuhmilch
Aufwendige Muster und viel Schaum sind beim Coffee to go nicht nötig. Foto: Thongsuk Atiwannakul / Getty Images via Canva

Tipp 2: Der richtige Kaffeebecher

Coffee to go ist nicht gleich Coffee to go. Klassischerweise gibt es das Heißgetränk beim Bäcker oder im Kaffee in Pappbechern. Das ist aber nicht besonders umweltfreundlich. Außerdem kennen wir es doch alle, dass man sich erst den Mund verbrennt und 2 Minuten später schon einen Eiskaffee in der Hand hält. Am besten bringst du dir also deinen eigenen Thermo-Kaffeebecher mit. Den kannst du immer wieder verwenden und er hält deinen Kaffee für eine lange Zeit warm.

Wie ungesund die Pappbechern sein können, erfährst du übrigens hier!

Tipp 3: Besonders sollte es sein!

Disclaimer: Natürlich kannst du dein Geld ausgeben, wofür es dir beliebt. Dies sind lediglich Tipps, wie du nachhaltiger und günstiger leben kannst.

Für einen normalen schwarzen Kaffee brauchst du eigentlich keine drei Euro in einem Kaffee auszugeben. Filterkaffee oder einen schlichten Kaffee mit Milch kannst du dir also auch zuhause vorbereiten und im Mehrwegbecher mitnehmen. Wenn du dir gerne etwas in einem Café holen möchtest, sollte es ruhig etwas Besonderes sein. Macht dein Café den weltbesten Milchschaum oder haben sie besondere Aromen, die es sonst nirgendwo gibt? Dann lohnt sich ein Coffee to go besonders.

Frau trink magneschonenden Kaffee
Dass du deinen Kaffee immer unterwegs trinkst, sollte nicht die Regel werden. Foto: imago images/Cavan Images

Fazit: Coffee to go als Goodie für zwischendurch

Grundsätzlich ist es natürlich gesünder und schöner, sich Zeit für Essen und Trinken zu nehmen und nicht schnell im Gehen etwas zu sich zu nehmen. Trotzdem ist ein Coffee to go eine praktische Erfindung, wenn einfach die nötige Viertelstunde fehlt oder man sich eine kleine Belohnung für zwischendurch gönnen möchte. Denn ein Kaffee bei einem Spaziergang ist etwas Herrliches und Entschleunigendes.

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