Wassermelonen versüßen uns den Sommer! Umso nerviger, wenn wir nach dem Kauf feststellen, dass die Wassermelone schlecht oder noch gar nicht reif ist. Wir verraten dir, auf was du beim Kauf einer Wassermelona achten musst.

So erkennst du eine schlechte Wassermelone

Gute von schlechten Wassermelonen zu unterscheiden, ist gar nicht so schwer – wenn man weiß, worauf es ankommt. Auf diese Punkte solltest du daher beim Kauf achten:

  • Farbe der Schale: Ist die Melone schön dunkelgrün oder sind die Streifen deutlich erkennbar, heißt es: Bitte zugreifen! Meiden solltest du Wassermelonen mit bräunlichem Unterton, denn sie könnten schlecht sein.
  • Schimmel: Sieh dir die Wassermelone von allen Seiten an: Hat sie irgendwo schimmelige Stellen? Ist die Wassermelone von außen grün, weiß oder schwarz schimmelig, so ist sie meistens auch von Innen schlecht.

Wann ist die Wassermelone reif?

Auch unreife Melonen können einem den Appetit ordentlich verderben. Doch es gibt Hinweise, auf die du beim Kauf achten kannst:

  • Matt oder glänzend: Eine glänzende Farbe deutet auf Unreife hin. Hat die Melone hingegen ein mattes Grün mit gelbem Muster, so hat die Frucht womöglich den perfekten Reifegrad.
  • Gelber Fleck: Hat die Wassermelone auf einer Seite einen gelben Fleck, so ist das keine typische Druckstelle. Im Gegenteil: Ein gelber Fleck zeigt, dass die Melone ausreichend reif geerntet wurde. Dieser bildet sich nämlich dann, wenn die Melone fertig gereift am Boden liegt.
Wassermelone schlecht: Reife Wassermelonen
Sind die Melonen reif, liegen sie auf dem Boden. So entsteht an einer Seite ein gelber Fleck. Foto: IMAGO / agefotostock

Am Fruchtfleisch erkennen, ob die Melone schmeckt

Besonders praktisch sind die bereits zerteilten und in handlichen Portionen abgepackten Melonen. Doch woher weiß man, ob die Früchte frisch sind und nicht schon tagelang im Kühlregal liegen? Das Fruchtfleisch zeigt dir, ob die Wassermelone schön saftig und geschmackvoll ist:

  • Farbe des Fruchtfleisches: Ist die Wassermelone von Innen schön rot oder dunkelrosa, darfst du zubeißen. Hat sie weiße oder schwarze Stellen, solltest du sie lieber entsorgen.
  • Wassergehalt: Ist das Fruchtfleisch bereits trocken und bröckelig, so hat die Melone ihre besten Zeiten hinter sich. Sind die Kerne fest umhüllt, aber sichtbar, weist das auf eine saftige Melone hin. Zieht sich das Fruchtfleisch hingegen bereits von den Kernen zurück, ist sie wohl ein Fall für die Tonne.
  • Geruch: Kommt dir beim Aufschneiden der Melone ein fauliger Geruch entgegen, solltest du auf den Geschmackstest verzichten. Das trifft auch zu, wenn die Wassermelone säuerlich oder herb riecht.

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