Kaltes Wasser auf der Haut ist im Sommer eine Wohltat! Doch man kann es auch übertreiben. So gibt es ärztliche Empfehlungen, wie oft man duschen sollte.

Wie oft duschen ist normal?

Schweiß, Staub und abgestorbene Hautzellen wird man am besten unter der Dusche los. Gerade im Sommer hat man das Bedürfnis, sich mehrmals am Tag den Schweiß von der Haut zu waschen. Doch das ist oft gar nicht nötig, wie Dermatolog:innen sagen. Im Hochsommer reicht es, einmal pro Tag zu duschen.

Tatsächlich reagiert die Haut nämlich empfindlich darauf, wie oft wir duschen. Das Wasser weicht sie auf und der natürliche Schutzfilm wird angegriffen. Das merkt man daran, dass die Haut nach dem Abtrocknen spannt und juckt. Mehr als dreimal täglich sollte man daher nicht duschen – auch nicht bei Hitze.

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Wer viel geschwitzt hat, sollte duschen

Anders sieht es aus, wenn man Sport getrieben oder schwer körperlich gearbeitet hat. Dann ist es notwendig, sich den Schweiß von der Haut zu waschen. Verweilt dieser nämlich einige Zeit auf der Haut, so bilden sich Bakterien und der typische Schweißgeruch entsteht.

Wer mehrere Tage lang nicht duscht, gefährdet sogar sein Hautmikrobiom, also die natürliche Bakterienbesiedelung auf der Haut. Dieses kann aus dem Gleichgewicht geraten und Pilze und Keime können leichter in den Körper eindringen. Außerdem kann das Salz in unserem Schweiß die Haut eingreifen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Doch es geht nicht nur darum, wie oft man duschen sollte. Tatsächlich kommt es auch auf das ‚Wie‘ an. Wer auf schäumende Duschgels setzt, trocknet seine Haut zusätzlich aus.

Auch die Wassertemperatur spielt eine Rolle: Eine zu kalte Dusche regt den Stoffwechsel an und wir schwitzen noch mehr. Ist das Wasser zu heiß, strapaziert es die Haut zusätzlich. Lauwarmes Wasser ist bei Hitze dagegen ideal.

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