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Ständig müde Augen: Dieser Fehler passiert dir wahrscheinlich täglich

Müde Augen sind nicht nur nervig, sondern auch unangenehm. Wie es dazu kommt und was du dagegen tun kannst, erklären wir dir hier.

Frau müde Augen
Müde Augen entstehen beispielsweise, wenn man zu lange auf einen Bildschirm, etwa das Display des Smartphones guckt. Foto: Getty Images/ PRImageFactory

Vor allem am Abend kennen viele dieses unangenehme Gefühl: Die Augen fühlen sich trocken und gereizt an, tun mitunter sogar weh. Müde Augen sind ein nicht seltenes Phänomen – vor allem im Winter. Die Ursachen dafür liegen meistens im Alltag. Vor allem einen Fehler machen wir fast täglich. Welcher das ist und welche Gründe es sonst noch für müde Augen gibt, liest du hier.

Aus diesen Gründen hast du müde Augen

Gerade im Winter kennen viele das Problem: Die Temperaturen sinken, man dreht die Heizung ein bisschen auf und ehe man sich versieht, brennen die Augen und sind müde. Woran liegt das? Wir haben 6 mögliche Auslöser für dich herausgesucht.

1. Lange Bildschirmarbeit

Ein Problem, was bestimmt auch auf dich zutrifft, ist die lange Bildschirmarbeit. Gerade seit wir alle im Homeoffice arbeiten, werden unsere Augen an den Bildschirmen stärker belastet. Denn während man normalerweise zehn bis 15 Mal pro Minute blinzelt, blinzeln wir während der Laptop-Arbeit nur ein bis zweimal. Das führt dazu, dass nicht genügend Tränenflüssigkeit auf dem Auge verteilt wird und es so über kurz oder lang austrocknet. Passiert dir dieser Fehler auch ständig? Dann solltest du künftig darauf achten, häufiger zu blinzeln, wenn du vor dem Laptop sitzt.

Werkstudentin
Das Arbeiten am Laptop ist für deine Augen extrem anstrengend. Foto: imago images/Cavan Images

2. Lange Autofahrten

Beim Autofahren muss man sich ganz besonders konzentrieren. Das strengt die Augen an. Während man im Stadtverkehr häufiger mal nach rechts und links schauen und den Kopf drehen muss, starrt man auf der Autobahn zumeist stur gerade aus. Das kann nicht nur zu müden Augen führen, sondern auch gefährlich werden. Deshalb solltest du niemals Autofahren, wenn du schläfrig bist, sondern notfalls auf einer Raststätte eine kurze Ruhepause für dich und deine Augen einlegen.

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3. Schlechtes Licht

Dass Lesen bei schlechtem Licht den Augen schadet, haben wir alle von unseren Eltern schon zur Genüge gehört. Dass die Augen wirklich Schaden davon tragen, ist in der Wissenschaft bis heute umstritten. Eines ist aber klar: Lesen bei schlechtem Licht ist anstrengender für die Augen und somit ermüden sie auch schneller. Das kann letztendlich sogar zu roten, schmerzenden Augen und Kopfschmerzen führen.

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4. Langes Lesen (auf dem Tablet)

Lesen ist an sich schon nach einer gewissen Zeit anstrengend für die Augen. Denn eigentlich bewegt sich das Auge ständig und mag es nicht, lange auf eine Stelle zu gucken. Besonders schlecht für die Augen ist aber das Lesen auf einem Tablet. Denn anders als beim gedruckten Buch wird das Licht, das auf den Text fällt, nicht reflektiert, sondern es trifft direkt auf das Auge. Wenn es sich dann auch noch um schädliches Blaulicht handelt, werden deine Augen viel schneller müde, als wenn du ein gedrucktes Buch liest.

5. Schlafmangel

Dass Schlafmangel eine Ursache für müde Augen ist, liegt ja praktisch auf der Hand. Denn genauso wie unser Körper sich müde und ausgelaugt anfühlen kann, können das auch unsere Augen. Der Grund dafür ist, dass bei Schlafmangel zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Das Auge wird nicht mehr mit genügend Flüssigkeit versorgt und so kann die Hornhaut auf dem Auge ausdünnen und aufreißen. Juckende, müde Augen sind die Folge.

6. Trockene Heizungsluft

Auch bei dieser Ursache kannst du dir den Grund für müde Augen sicher denken. Die trockene Luft greift schnell die Schleimhäute an und trocknet so die Augen aus. Dieses Phänomen kennen besonders im Winter viele, wenn wir uns lange in beheizten Räumen aufhalten.

Frau mit Herbstblatt
Müde Augen können sogar zu Kopfschmerzen führen. Foto: IMAGO / Westend61 via canva

Tipps gegen müden Augen: So bekommst du sie in den Griff

Das „Gute“ an all diesen Ursachen ist, dass sie von außen auf dich einwirken. Deine Augen haben nicht etwa eine Krankheit, sondern es sind Umwelteinflüsse, die die müden Augen herbeiführen. Deshalb kann man mit einfachen Tipps super gegen angehen.

Ein Tipp, um dem Auge Feuchtigkeit zuzuführen, ist hin und wieder eine Gurkenmaske zu aufzulegen. Die Gurke besteht zu einem Großteil aus Wasser, welches die feine, dünne Haut ums Auge herum aufnehmen kann. Ein weiterer Tipp sind kleine Post-its am Laptop, die dich ans Blinzeln erinnern. Wenn du die Erinnerung ständig liest, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass du das Blinzeln nicht vergisst und dein Auge mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Außerdem solltest du pro Stunde eine kurze Laptop-Pause einlegen. Lass deinen Blick in die Ferne schweifen und versuche, für eine kurze Zeit nicht zu fokussieren. Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du auch kurz frische Luft schnappen gehen. Das ist nicht nur für deine Augen gut, sondern auch für die Konzentration. Und zum Schluss der wichtigste Tipp: ganz viel Schlaf! Nichts ist so effektiv, wie deine Augen zu schließen und ihnen Ruhe zu gönnen.