Die ersten Sonnenstrahlen erreichen uns in diesem Jahr schon früh und für die meisten gibt es nichts Schöneres. Tatsächlich geht es aber nicht allen so! Denn für Menschen, die an einer Sonnenallergie leiden, werden sonnige Tage schnell mal zur Qual.

Wenn du auch den Verdacht hast, du könntest eine Sonnenallergie haben, schau dir mal die Symptome an, die eine Sonnenallergie mit sich bringt.

Was ist überhaupt eine Sonnenallergie

Der Begriff Sonnenallergie ist eher umgangssprachlich. Tatsächlich ist es keine echte Allergie, sondern beschreibt verschiedene Erkrankungen, die durch Sonnenlicht ausgelöst werden. 

Laut netdoktor ist aber bei allen Erkrankungen eines gemein: “ […] der natürliche Schutzmechanismus des Körpers vor UV-Strahlen versagt […]“

Übrigens: Allergien sind immer unangenehm und nervig. Ob du zum Beispiel eine Alkohol Allergie hast oder sogar auf Sperma allergisch reagierst, erfährst du bei uns.

Frau Sonne Hut
Nicht jede:r freut sich über Sonne. Wir sagen dir, was bei deiner Art von Sonnenarllergie helfen kann.(Photo: pexels/Alexander Stemplewski)

Die Symptome der Sonnenallergie sind sehr unterschiedlich

Sonnenallergie ist nicht gleich Sonnenallergie, denn Art und Schwere sind bei jedem Menschen unterschiedlich.

1. Polymorphe Lichtdermatose

Diese Art der Sonnenallergie tritt meistens im Frühling auf. Klassische Symptome sind ein roter Hautausschlag, der meistens auch noch juckt. Oft tritt dieser Auschlag an Stellen auf, die den Winter über keine Sonne abbekommen haben, wie das Dékolleté, Schultern oder Nacken

2. Phototoxische Reaktion

Manche chemische Stoffe wie Parfums oder Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Das wiederum kann dann eine Sonnenalergie auslösen. Symptome hier sind wie ein starker Sonnenbrand:  rote und schmerzende Haut.

3. Mallorca-Akne

Diese Sonnenallergie tritt meistens im Hochsommer auf, wie schon der Name vermuten lässt. Betroffene bekommen dann juckende Pusteln, vergleichbar mit Akne-Pickeln. Tatsächlich ist es auch so, dass diese Art der Sonnenallergie vor allem bei Menschen vorkommt, die ohnehin dazu neigen, Akne zu bekommen.

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Joghurt- oder Quarkmasken kühlen die Haut und haben eine entzündungshemmende Wirkung.(Photo: shutterstock/Orawan Pattarawimonchai)

Sonnenallergie: Was hilft dagegen?

Vorab sollte man festhalten: Eine Sonnenallergie ist erstmal nichts Schlimmes! Solltest du aber starke Schmerzen oder andere Beschwerden haben, such unbedingt einen Arzt auf. Safety first!

Sollte dem nicht so sein und du bist einfach nur von den Sonnenallergie Symptomen genervt, dann haben wir ein paar Tipps für dich:

  • Halte dich von der Sonne fern: Dieser Tipp ist natürlich einleuchtend, da die Sonne schließlich der Übeltäter ist. Bis deine Allergie abgeklungen ist, solltest du aber trotzdem auch im Sommer deine Arme und das Dékolleté mit einem Langarm-Shirt bedecken.
  • Sonnencreme mit hohem LSF: Diese Maßnahme ist vorallem präventiv. Denn manche Sonnenallergien können schon verhindert werden, indem du deine Haut mit einem hohen LSF schützt.

Tipp der Redaktion: Sonnencreme ist nicht nur was für den Sommer. Denn viele wissen nicht, dass die Sonne auch im Winter Kraft hat und das Hautkrebsrisiko erhöht. Unsere liebsten mineralischen Sonnencremes findet du hier.

  • Quarkpackung: Wenn du eine Sonnenallergie bekommen hast und deine Haut jetzt juckt und brennt, versuche es doch mal mit Quarkpackungen. Die kühlen und sind entzündungshemmend.

Tipp der Redaktion: Du kannst deiner Quark-Maske auch ein wenig Honig hinzufügen. Der wirkt ebenfalls entzündungshemmend, beruhigend und pflegend. By the way… auch als Frühstück nicht schlecht.

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Auch im Winter Sonnencreme ganz wichtig. Egal ob an einem sonnigen Ski-Tag oder beim Sonntagsspaziergang.(Photo: shutterstock/javi_indy)

Nie wieder ungeschützt in der Sonne liegen

Schon gewusst? Du kannst dir anhand einer einfachen Formel selbst ausrechenen wie lange du vor der Sonne geschützt bist. Dazu rechnest du:

Eigenschutzfaktor der Haut x Lichtschutzfaktor = geschützte Minuten in der Sonne

Was ist der Eigenschutzfaktor der Haut? Die Haut ist der Sonne nicht hilflos ausgeliefert, sondern kann sich für eine bestimmte Zeit selbst schützen. Jedoch ist das von Haut zu Haut unterschiedlich:

  • Besonders Hellhäutige haben höchstens 10 Minuten Eigenschutz.
  • Sonnenempfindliche haben etwa 20 Minuten Eigenschutz.
  • Normal Bräunende haben eine halbe Stunde Eigenschutz.
  • Bei südländisch bis dunkler Haut ist die Spanne länger bis zu einer Stunde.

Sonnenallergie ist nicht heilbar

Wie viele andere Allergien ist auch die Sonnenallergie nicht heilbar. Da die meisten Menschen aber nur leicht von der Allergie und ihren Symptomen betroffen sind, lässt es sich gut damit leben.  

Psst: Du liebst es im Sommer baden zu gehen? Versuchs doch mal mit einem FKK-Strand.

FKK ist nicht gleich FKK. Es gibt Regln…