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So viel darfst du morgens essen: Formel berechnet deine Kaloriengrenze

Wer morgens zu viel isst, fühlt sich den ganzen Tag schwer und lähmt seine Verdauung. Wir zeigen dir, wie du deine Kaloriengrenze findest.

Frau Frühstück
Morgens schlemmen oder lieber nicht? So findest du deine Kaloriengrenze. Foto: Getty Images/ Anton Dobrea

Die einen bekommen morgens kaum was runter, die anderen wachen bereits mit einem Bärenhunger auf: Das perfekte Frühstück sieht für jede:n anders aus. Doch während Expert:innen der Meinung sind, ein leerer Magen sei kein guter Start in den Tag, betonen andere, dass zu viel Essen am Morgen ebenfalls schädlich sein kann. Was passiert, wenn du deine Kaloriengrenze überschreitest und wie du sie berechnest.

Kaloriengrenze: Auf den Frühstückstyp kommt es an

Wenn es um’s Frühstück geht, hast du sicher auch schon den Spruch gehört: Morgens wie ein:e Kaiser:in, mittags wie ein:e König:in und abends wie ein:e Bettler:in. Ob diese Empfehlung wirklich sinnvoll ist, darüber diskutieren Expert:innen, Wissenschaftler:innen und Ernährungsberater:innen. Denn Tatsache ist: Nur die wenigsten Menschen halten sich daran.

Laut einer Umfrage von mymuesli hat ein Drittel der Deutschen morgens keinen Hunger. Wenn gefrühstückt wird, dann am liebsten herzhaft: So greifen mehr als drei Viertel morgens zu Brot. Müsli und Cornflakes landet auf Platz 2. Nur 2 Prozent der Befragten essen morgens warm – dabei hat ein warmes Frühstück viele gesundheitliche Vorteile, wie wir in diesem Artikel erklären.

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In unserem Podcast sprechen wir darüber, wie schwer es uns teilweise fällt, eine gesunde Ernährung zu beachten.

Immerhin 11 Prozent der Deutschen verzichten auf das Frühstück und trinken stattdessen Kaffee oder Tee. Die Gründe dafür sind unter anderem der stressige Alltag oder schlicht kein Hunger, so fand es Nestlé bei einer Umfrage im Jahr 2014 heraus.

Tatsächlich ist es nicht besonders gesund für Körper und Geist eine bestimmte Kaloriengrenze beim Frühstück zu überschreiten. Was das ist und wo diese liegt, erfährst du hier.

Wespen fernhalten
Kaffee zum Frühstück ist bei Deutschen sehr beliebt.. Foto: Getty Images/ juanma hache

Zu überfordernd: Doch kein üppiges Frühstück?

Sollten wir uns morgens vollstopfen und erst abends auf unsere Kalorienzufuhr achten? Forschende sagen, damit verbauen wir uns nicht nur perspektivisch Gewicht zu verlieren, es ist auch noch ungesund.

Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann.

Omas Spruch

So raten heute die meisten Expert:innen dazu, sich auf keinen Fall zu einem üppigen Frühstück zu zwingen. Stattdessen solle man auf seinen Körper hören. Morgens viel zu essen kurbelt nicht den Stoffwechsel an und es hilft auch nicht beim Abnehmen.

Direkt am Morgen viel zu essen, ist überfordernd für den sich noch im Halbschlaf befindenden Stoffwechsel. Du füllst so deinen Magen, ohne dass der Körper direkt damit beginnt, mit der zugeführten Energie zu arbeiten. Das macht dich nicht wacher und energiegeladener, sondern schwächer und müde.

Frühstück
Dein Valentinstagsfrühstück sollte schon einige Köstlichkeiten bereithalten. Foto: Unsplash /

Kaloriengrenze: Jeder Mensch verbraucht sie anders

Bei jedem Menschen ist es ein bisschen unterschiedlich, wie viele Kalorien das Frühstück haben sollte. Allerdings ist eine Faustregel hilfreich, um das zu errechnen:

Menschen brauchen gut 1.800 kcal – 2.000 kcal täglich. Diese Kalorien sollten sich auf 3 – 5 Mahlzeiten verteilen. Wenn diese Formel eingehalten wird, nimmt man weder ab, noch zu. Um eine genaue Zahl zu erhalten, solltest du zunächst deinen eigenen Kaloriengrundumsatz berechnen. Einen Online-Rechner findest du hier.

Dabei kommt es auf einige Faktoren an, die deinen täglichen Bedarf an Kalorien bedingen:

  1. durchschnittliche Anzahl der Stunden Schlaf am Tag
  2. Art der Arbeit (sitzend, stehend, körperliche Arbeit)
  3. Sporteinheiten
  4. aktive Stunden am Tag
  5. Alter
  6. Gewicht

Bist du ein 27-jähriger Mensch, der 5 Stunden in der Nacht schläft und 12 Stunden am Tag arbeitet, eine Stunde Sport treibt und 65 Kilogramm wiegt, sollte deine tägliche Kalorienzufuhr bei gut 2.800 Kalorien liegen. Diese Zahl wurde mit dem Kalorienrechner der TK berechnet.

So berechnest du deine Kaloriengrenze zum Frühstück

Nimm deinen täglichen Tagesbedarf an Kalorien (Bsp. 2.800 kcal) und teile ihn durch die Anzahl deiner Mahlzeiten (Bsp. 5 Stück). Das Frühstück sollte nach dieser Rechnung die Kaloriengrenze von 560 nicht überschreiten. Achte dabei auf eine Kombination aus Kohlenhydraten, Vitaminen, Eiweißen und Ballaststoffen.