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Fitnessexperten erklären, warum sie von Planks abraten

Planks gehören für viele Hobby-Sportler:innen zu jedem Workout dazu. Doch nun raten Expert:innen von der Übung ab. Das steckt dahinter.

Frau Planks
Lange galten Planks als die perfekte Übung für den Bauch. Doch laut eines Experten gibt es bessere Übungen. Foto: Getty Images/ zamrznutitonovi

Wer auf der Suche nach Anleitungen für Home Workouts ist, wird im Internet schnell fündig. Eine der Übungen, die in fast jedem Sportprogramm vorhanden ist, sind Planks. Der Unterarmstütz gilt als ultimatives Ganzkörpertraining, soll alle Muskeln fordern und für eine gute Haltung sorgen. Doch Expert:innen raten von der Übung ab. Warum, erfährst du hier.

Sind Planks wirklich so effektiv?

Plank werden auch als Unterarmstütz bezeichnet. Die Ganzkörperübung fehlt in nahezu keinem Workout. Denn angeblich trainiert die statische Haltung die Muskeln des gesamten Körpers. Vor allem soll sie für ein sichtbares Sixpack sorgen.

Deshalb sind Planks auch so beliebt: Schon nach kurzer Zeit sollen Resultate der Übung sichtbar sein. Die sogenannte Plank-Challenge verspricht, nach nur wenigen Wochen sichtbare Ergebnisse. Vorausgesetzt, man hält die Position jeden Tag für einige Minuten. Wie lange man sie halten sollte, erfährst du hier.

Auch die bei Rückenschmerzen soll die Plank Abhilfe schaffen. Die Übung trainiert schließlich auch die untere Rückenmuskulatur und stabilisiert sie. Wer Planks regelmäßig macht und in seine Workouts einbindet, soll demnach eine gute Haltung und keine Rückenschmerzen oder sonstige körperliche Beschwerden haben.

In diesem Fall sind Planks nicht die richtige Übung für dich

Dennoch raten einige Fitness-Coaches jetzt davon ab, die Planks weiter in Workouts einzubauen. Dabei argumentieren sie meist damit, dass die Plank einfach nicht die optimale Übung ist, um die Core-Muskulatur zu trainieren. Das zeigt auch der YouTuber und Fitness-Coach Coach Stef in einem seiner Videos.

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Die Core-Muskulatur erstreckt sich über die gesamte Körpermitte. Zu ihr zählen beispielsweise die Bauchmuskulatur, die Muskulatur im Rücken- und Lendenbereich oder eben auch Hüftbeuger und -strecker. Die Aufgabe der Core-Muskulatur ist es, die Wirbelsäule zu stützen und sie zu stabilisieren. Je ausgeprägter die Muskeln in der Körpermitte sind, desto besser wird die Wirbelsäule stabilisiert.

Das sorgt im Endeffekt dafür, dass sich deine gesamte Körpermitte stabilisiert und sich somit deine Körperhaltung verbessert und du sogar Rückenschmerzen vorbeugen kannst. Ein regelmäßiges Core-Training zahlt sich also aus.

Plank Frau dynamisch
Wenn du die Planks mit dynamischen Bewegungen kombinierst, sind sie nach wie vor eine gute Übung. Foto: imago images/Westend61

Damit diese Core-Muskulatur allerdings gestärkt wird, ist es laut Coach Stef nicht ausreichend, diese einfach nur anzuspannen, wie es zum Beispiel bei den Planks der Fall ist. Er empfiehlt, anstelle einer solchen statischen Übung, lieber eine dynamische Übung, bei der man auch gegen spannen muss.

Man benötigt also mehr Bewegung oder eine Art Gegengewicht. Er empfiehlt beispielsweise Planks, bei denen man sich noch etwas bewegt. Das können zum Beispiel eine Variation des Unterarmstütz sein, der nicht nur starr gehalten wird, sondern bei dem man sich noch vor- und zurückbewegt oder die Hände immer abwechselnd in die Luft hebt.

Fazit: Deshalb solltest du trotzdem weiterhin Planks machen

Auch wenn die Planks sicherlich nicht die effektivste Übung für eine stabile Core-Muskulatur ist, so ist sie dennoch eine gute Übung, die ihren Sinn und Zweck vor allem im Reha-Bereich erfüllen. Auch als Ausgangsposition für weitere Übungen oder als aktive Pause bietet sich die Plank an.

Wichtig dabei ist nur, dass man sie eben korrekt ausführt und nicht zu sehr uns Hohlkreuz rutscht. Das könnte dem Rücken und der Muskulatur der Körpermitte nämlich wieder mehr schaden als nützen.

Ansonsten solltest du in dein Training neben der Plank auch noch andere Übungen einbauen, die deine Core-Muskulatur stärken. Denn nur so schützt und stärkst du deine Wirbelsäule, verbesserst deine Haltung und beugst außerdem Rückenschmerzen vor. Viel Erfolg!