Klettern bei Sonnenuntergang
Extremsportarten sind gefährlich und dennoch begeistern sie Sportler weltweit.

8 gefährliche Extremsportarten: Adrenalin-Junkies aufgepasst!

Extremsportarten haben es in sich. Doch was steckt hinter der Lust am Risiko? Wir zeigen dir die gefährlichsten Sportarten und warum sie so beliebt sind.

Mal so richtig abschalten und den ganzen Alltagsstress hinter sich lassen. Das wär's! Wie wäre es also mit einer der gefährlichsten Extremsportarten weltweit. Hierbei musst du deine ganze Konzentration auf den Moment richten, denn ein falscher Schritt könnte dich das Leben kosten.

Ok, mal ehrlich wollen wir das wirklich? Und genügt es denn nicht eine Runde auf dem Laufband im Fitnessstudio zu laufen? Vielleicht! Dennoch gibt es eine Vielzahl an interessanten Sportarten, die es in sich haben und die dir definitiv den ultimativen Kick versprechen.

Welche die 8 gefährlichsten Extremsportarten sind, erfährst du hier.

Schutzausrüstung und Absicherung sind Pflicht? Nicht wirklich ...

Die folgenden Sportarten werden meist ohne besondere Ausrüstung oder Absicherung ausgeübt. Das soll den optimalen Kick versprechen und gleichzeitig Aufmerksamkeit erzeugen. Denn häufig werden die Sprünge per Kamera festgehalten und auf Social Media Seiten veröffentlicht. Grund dafür sind oft bestehende Kooperationen mit Organisationen oder Labels. 

Eisklettern als Extremsportart
Der Extremsport Eisklettern verspricht den besonderen Kick, da sich die Eisverhältnisse stetig ändern.


Platz 8: Eisklettern

Hierbei wird an gefrorenen Wasserfällen oder Eiszapfen geklettert. Um sich im Eis zu halten, werden Eisgeräte und Steigeisen sowie eine Schutzausrüstung verwendet. Gefährlich ist diese Extremsportart, weil das Eis jeden Tag eine andere Form und Konsistenz hat, wodurch es ständig neu eingeschätzt werden muss. 

Die Eisverhältnisse bestimmen den Schwierigkeitsgrad, den Routenverlauf und die Gefährlichkeit. Dennoch können sich die gefrorenen Wasserfälle wirklich sehen lassen, eine atemberaubende Aussicht ist dir somit garantiert!

Klettern am Felsen
Beim freien Klettern verzichtest du vollständig auf die Absicherung.

Platz 7: Free Climbing

Du möchtest dich einmal vollkommen frei fühlen und auf die Sicherung beim Klettern verzichten? Dann könnte Free Climbing genau das Richtige für dich sein. Ob an Hochhäusern, Brücken oder Baukränen, kein Gebäude ist ihnen zu Hoch. Sogar das Burj Khalifa in Dubai wurde, von dem Franzosen Alain Robert, erklommen. Wer bei diesen Gebäuden einen falschen Schritt macht, der kommt meist auf dem gepflasterten Boden auf und hat keine Chance zu überleben. 

Daher solltest du niemals spontan eine Klettertour unternehmen und dich ausreichend informieren. Denn das Free Climbing erfordert genügend Erfahrung und eine gute Vorbereitung. Außerdem solltest du bei jeder sportlichen Aktivität auf eine ausgewogene Ernährung achten, gesunde Süßigkeiten und Snacks für zwischendurch sind natürlich erlaubt. Auch gesunde Nüsse können sogar richtige Wunderwaffen sein.
 

Surfen auf großen Wellen
Weil es zu gefährlich wäre zu den Wellen zu paddeln, wirst du per Hubschrauber oder Jet-Ski hingebracht.

Platz 6: Big Wave Surfing

Zugegeben, Surfen wollten wir doch alle schon mal lernen und die Mehrheit von uns hat es vermutlich auch schon ausprobiert. Doch Surfen auf einer Welle die so hoch ist wie das Brandenburger Tor? Das ist doch eher ungewöhnlich. Beim Big Wave Surfing ist das keine Seltenheit! Die Wellen sind meist bis zu 30 Meter hoch und können nur von sehr erfahrenen Surfern gebändigt werden. Daher ist es auch nicht möglich, zu den Wellen hin zu paddeln, sodass die Surfer von Hubschraubern oder Jet-Skis auf das Meer gebracht werden müssen.

Tauchen in Höhlen
Beim Höhlentauchen musst du längere Zeit auf das Tageslicht verzichten.

Platz 5: Höhlentauchen

Tauchen ist die einzige Möglichkeit, die Unterwasserwelt von Nahem zu sehen. Doch was, wenn du statt dem Meer, ein Höhlensystem genauer unter die Lupe nimmst? Dann gehörst du zu einem, der wenigen Höhlentauchern.

Beim Höhlentauchen handelt es sich um das Tauchen in einem Höhlensystem. Es gibt kein Tageslicht und meist ist es nicht möglich, zwischendurch aufzutauchen. Daher kannst du bei Panikattacken oder Klaustrophobie nicht so leicht wieder an die Oberfläche gelangen. Die Extremsportart setzt voraus, dass sich die Taucher jederzeit ruhig und gelassen Verhalten und keine Probleme mit der Dunkelheit haben. So ganz ohne Licht, ist wohl auch nicht jedermanns Sache. 

Von der Klippe springen
Das 10 Meterbrett ist dir zu langweilig? Die Alternative heißt Klippenspringen.

Platz 4: Cliff Diving

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Klippenspringen nicht wirklich von dem Sprung eines 10 Meter Bretts im Schwimmbad – oder doch? Die Extremsportler springen von Klippen, die eine Höhe bis zu 30 Meter aufweisen. Diese Sportart ist besonders gefährlich, weil es schwierig ist, eventuelle Gegenstände im Wasser frühzeitig zu erkennen. 

Außerdem schauen sich viele Menschen den Grund vor dem Sprung nicht ausreichend an und verletzen sich beim Aufkommen. Besonders an Stellen wo das Wasser zu flach ist, kann der Sprung schmerzhaft werden. Schaue dir daher unbedingt das Wasser und den Grund an, bevor du einen stuntreifen Sprung hinlegst.

Base-Jumping Sonnenuntergang
Beim Base-Jumping springst du aus höchsten 100 Metern und öffnest im letzten Moment den Schirm.

Platz 3: Base-Jumping

Statt einen Fallschirmsprung aus 3000 Meter zu machen, kannst du auch eine kürzere Distanz wählen. Die Base-Jumper springen hierbei von verschiedenen Gebäuden, Felsen oder Brücken. Das Gefährliche an dieser Sportart ist, dass sie von einer Höhe um die 100 Meter abspringen. 

Es bleibt ihnen somit wenig Zeit, ihren Fallschirm aufzuspannen. Verzögert sich das Öffnen des Schirmes, haben sie kaum noch eine Chance, den Sprung zu überleben. Sicherlich sorgt diese Sportart gerade deswegen für einen zusätzlichen Adrenalinkick. Dieser kann schnell zu einer Sportsucht ausarten, daher solltest du es mit dem Sport auf keinen Fall übertreiben.

Wingsuit Sprung aus der Luft
Beim Wingsuit Flying öffnest du erst im letzten Moment den Fallschirm.

Platz 2: Wingsuit Flying

Wer nach einem absoluten Höhenkick sucht, der sollte es mal mit Wingsuit Flying versuchen. Aber Vorsicht: Denn diese Extremsportart ist nicht ohne Grund auf unserem Platz 2. Die Sportler stürzen sich nur mit einem Flügelanzug und einem Helm in die Tiefe

Nicht selten lassen sie sich zuvor per Hubschrauber auf einen Berg bringen, um die optimale Höhe zu erreichen. Im Gegensatz zum Fallschirmspringen wird der Schirm erst im letzten Moment geöffnet. Aufgrund von Windböen und technischen Fehlern sind in den letzten Jahren eine Vielzahl an Menschen ums Leben gekommen.

Highlining
Slacklining ist dir nicht hoch genug? Highlining heißt die Alternative.

Platz 1: Highlining

Highlining gilt als die Königsdisziplin des Slacklinen und unterscheidet sich insofern, dass die Slacklines nicht zwischen Bäumen, sondern zwischen Wolkenkratzern und Schluchten gespannt werden. Richtig gefährlich wird die Sportart dadurch, dass sich die meisten Slackliner nicht absichern und somit jederzeit abstürzen könnten. 

Ein falscher Schritt kann ihnen dann das Leben kosten. Ob du dich dieser Gefahr aussetzen möchtest, solltest du dir gut überlegen. Trotzdem gibt es wohl keine Sportart, die eine größere Herausforderung darstellt und so sehr deine volle Konzentration verlangt.

Extremsportler setzten sich einem enormen Risiko aus

Es wird deutlich, dass jeder Extremsportler dem Tod nicht nur nahe ist, sondern sich trotz des Wissens für diesen Sport entscheidet. Ob der Adrenalinkick, die Neugier oder einfach die Leidenschaft für diesen Extremsport, jedes Jahr üben unzählige Menschen diese Tätigkeiten aus. 

Und das oft mit fatalen Folgen. Denn schon eine ungünstige Windböe, ein technischer Fehler oder ein Moment der Unachtsamkeit kann ihr Todesurteil bedeuten. Daher handelt es sich hierbei definitiv nicht um Sportarten zum Abnehmen oder Abschalten, sondern eher um jene, bei denen man die eigenen Grenzen austesten kann.


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