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Das passiert mit deinem Körper, wenn du im Schnee joggen gehst

Besonders bei Schnee verlegen viele das Training nach drinnen. Hier liest du, warum Joggen im Schnee sogar sehr effektiv sein kann.

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Auch wenn das Laufen im Schnee für viele nicht sehr verlockend klingt, da es kalt und nass ist, gibt es einige Vorteile beim Joggen im Schnee. Im Winter setzen die meisten eher auf Krafttraining, um das Laufen draußen zu vermeiden. Jedoch wissen die meisten routinierten Läufer:innen, dass Joggen eine Sportart für das ganze Jahr ist und man diese somit problemlos immer ausführen kann, wenn es die Motivation zulässt. In diesem Artikel liest du, was du beim Joggen im Schnee beachten solltest, um ein entspanntes Training zu haben.

Bessere Körperwahrnehmung durch Joggen im Schnee

Durch den ungewohnten, glatten Untergrund, welcher beim Joggen im Schnee gegeben ist, werden unserem Körper neue Reize gesetzt, durch die wir unsere koordinativen Fähigkeiten und Reaktionsfähigkeit verbessern können. Durch die vielen kleinen Ausgleichsbewegungen, die man macht, um die Balance zu halten, wird nicht nur dein Gleichgewichtssinn geschult, sondern es ist auch ein sehr gutes Krafttraining.

Besonders die Muskulatur der Beine, insbesondere die Fußmuskulatur, Sehnen und Bänder sowie die Tiefenmuskulatur werden dadurch gestärkt. Diese folgenden Dinge solltest du beachten, um für ein reibungsloses Training zu sorgen.

1. Die ideale Winterroute finden

Bei Schnee muss man auf jeden Fall bedenken, dass man nicht die gleiche Route laufen sollte, wie gewöhnlich bei Wetter ohne glatten Untergrund. Denn meist geht damit ein höheres Verletzungsrisiko einher. Daher ist es wichtig, sich auf die Suche nach einer Route zu machen, die auch im Winter, die Bedingungen erfüllt. Diese sollte Schutz vor Wind bieten und auch ein Laufen bei Dunkelheit ermöglichen, beispielsweise durch Straßenlaternen und im besten Fall geräumt sein.

2. Sicheres Laufen

Gerade im Winter kommt man kaum drumherum, bei Dunkelheit zu laufen, da es bereits in den späten Nachmittagsstunden schon dunkel draußen wird. Daher bekommen es viele, besonders Läufer:innen schnell mit der Angst zu tun und das nicht unberechtigt. Umso wichtiger ist es, jemanden wissen zu lassen, wo man entlang joggt und sich eine belebte und beleuchtete Route zu suchen. Um von anderen gesehen werden zu können, sollte man auch zu Kleidung mit Reflektoren oder Stirnlampen greifen.

3. Geeignete Kleidung

Auch die Laufkleidung ist eine andere als im Sommer. Wichtig ist nicht nur, dass man sich warm genug anzieht, um nicht zu frieren, sondern auch die passenden Schuhe mit einem ordentlichen Profil, um ein Ausrutschen zu vermeiden.

Am besten eignet sich ein Schichtenlook, bei dem die erste Schicht aus atmungsaktive Funktionskleidung, die die Wärme speichert, besteht. Darauf folgt ein wärmeisolierendes Langarmshirt, welches der Isolation dient. Als äußerste Schicht eignet sich eine Sportjacke, die vor Nässe, Wind und Schnee schützt. Auch die Laufhose sollte atmungsaktiv sein, damit sie die Feuchtigkeit nach außen transportieren kann.

Joggen im Schnee: Darauf kommt es an

Auch bei Schnee gilt, dass man lieber ein mäßiges Lauftempo einnehmen sollte und die Route nicht zu lang gestalten sollte, um sich nicht zu überanstrengen. Sprich, es muss nicht länger als 30 Minuten sein, um seinem Körper etwas Gutes getan zu haben.

Zudem sollte man auch immer das Wetter im Blick haben und bei einem Schneesturm definitiv besser auf das Training verzichten. Zu guter Letzt ist es besonders bei so niedrigen Temperaturen wichtig, sich vor dem Training ordentlich aufzuwärmen, um Zerrungen zu vermeiden. Auch nach dem Training darf das Dehnen nicht fehlen.

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