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Darum solltest du als Kaffeefilter nie Küchenrolle nutzen

Kaffeefilter macht man gerne aus Küchenpapier selber. Warum gerade das aber keine gute Idee ist, erfährst du hier.

© Mehmet Onur Bozkurt via Canva

Backofentür reinigen: DIESE Mittel bringen wirklich was

Pizza, Pommes, leckere Lasagne - der Backofen ist ein echtes Allroundtalent, was gutes Essen angeht. Klar, dass er bei der häufigen Nutzung schnell dreckig wird. Mit diesen Tipps könnt ihr die Backofentür ganz einfach reinigen.

Kaffee ist eines der am meisten konsumierten Getränke der Welt. Egal, ob morgens, mittags oder sogar nach dem Dinner: Wir trinken am liebsten Kaffee. Alle, die Filterkaffee lieben, sollten aber nun die Augen aufsperren. Denn auch wenn viele glauben, dass man vieles als Filterkaffee-Alternative nutzen kann, ist dem nicht so. Die Art des verwendeten Kaffeefilters kann nämlich einen erheblichen Einfluss auf die Qualität und Sicherheit des Kaffees haben. Wir zeigen, warum Küchenpapier nicht als Kaffeefilter verwendet werden sollte und welche potenziellen Gesundheitsrisiken damit verbunden sind.

Was ist Küchenpapier und was hat es im Kaffee zu suchen?

Küchenpapiere sind eine Art von Einwegpapier, das zum Aufwischen von Flüssigkeiten im Alltag verwendet wird. So finden wir es ohnehin häufig in der Küche vor. Häufig wird es auch als Kaffeefilter verwendet. Sie werden aus einer Mischung aus Zellulosefasern, Papierstoffen und Holzfasern oder recycelten Fasern hergestellt. Somit unterscheidet sich Küchenpapier in seinen Inhaltsstoffen nicht sonderlich von gewöhnlichem Klopapier.

Eines der Hauptprobleme im Zusammenhang mit Küchenpapieren ist das Mikroplastik. Mikroplastik sind winzige Kunststoffpartikel, die kleiner als 5 mm sind und in verschiedenen Konsumgütern vorkommen. Diese Partikel sollten nicht in die Nahrungskette gelangen, da es negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

Auch Öko-Test hat bereits einige Küchenrollen getestet und fand darin teilweise gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. In Küchenrollen wurde beispielsweise der Stoff Chlorpropanol 3-MCPD gefunden. Dieser ist ein Spaltprodukt von Kunstharzen, mit denen Hersteller Papiererzeugnisse stabilisieren. Hier findest du den Test bei Öko-Test.

Küchenpapier kann richtig gefährlich werden

Öko-Test ging aber noch einen Schritt weiter und testete Küchenpapier auch auf Bleichmittel und andere Chemikalien. Dabei kam heraus, dass in einer Küchenpapier-Marke sogar große Mengen des Chlorpropanols 3-MCPD stecken. Diese Marke ist nicht Zewa. Auch in anderen Produkten konnte der Stoff nachgewiesen werden, allerdings in sehr geringen Mengen.

Laut Niedersächsischem Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmitteln ist 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) ein unerwünschter Stoff, der bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln aus natürlichen Inhaltsstoffen gebildet werden kann. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Chlorpropanol 3-MCPD als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ ein. Jede:r sollte also darauf achten, es nicht zu konsumieren.

Viele Küchenrollen werden zudem mit Bleichmittel versetzt, um eine weiße reine Farbe zu erhalten. Diese Bleichmittel sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für den menschlichen Organismus nicht ratsam, so erklärt das Magazin t-online.

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Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.