Dean Stockwell ist tot. Der Schauspieler starb am 7. November 2021 im Alter von 85 Jahren. Laut „Deadline“ soll er eines natürlichen Todes gestorben sein.

Dean Stockwell war einer dieser Schauspieler, dessen Gesicht wohl die meisten Menschen kennen, den Namen aber nicht unbedingt parat haben. Geboren wurde er am 5. März 1936 in North Hollywood – und war damit prädestiniert für eine Filmkarriere. Mit neun Jahren gab er sein Debüt neben Gregory Peck in „Die Entscheidung“.

Kinderstar mit spätem Karrierehoch

Als einer der wenigen Kinderstars war Stockwell sein Leben lang im Filmgeschäft aktiv – eine kurze Auszeit Ende der 60er-Jahre eingeschlossen. Seine Filmografie bei „imdb.com“ umfasst über 200 Einträge.

Sein später Karrierehöhepunkt waren die 80er-Jahre, mit markanten Nebenrollen in großen Filmen. In „Paris, Texas“ von Wim Wenders (76) spielte er 1984 den Bruder der Hauptfigur. Im selben Jahr war er Teil der missglückten „Dune“-Verfilmung von David Lynch (75). Für den Kultregisseur spielte Stockwell 1986 eine unheimliche Minirolle in „Blue Velvet“. 1988 war er als bester Nebendarsteller für „Die Mafiosi-Braut“ an der Seite von Michelle Pfeiffer (63) für einen Oscar nominiert.

Kultrolle als Holografie

Seine kultigste Rolle spielte Stockwell aber im Fernsehen. In der schrägen Sci-fi-Serie „Zurück in die Vergangenheit“ verkörperte er von 1989 bis 1993 eine in schrille Klamotten gekleidete Holografie, die als Begleiter des zeitreisenden Helden Scott Bakula (67) dient.

2015 zog sich Dean Stockwell aus dem Filmgeschäft zurück und stellte als Künstler aus. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.

(smi/spot)