Du hast dich beim Wandern verlaufen oder du bist irgendwo im Nirgendwo mit deinem kaputten Auto gestrandet? Dann befindest du dich in deiner Notsituation und musst schnell handeln. Im Internet geht momentan ein Trick rum, wie du deine begrüßende Mailbox-Nachricht modifizieren kannst, um Anrufer:innen schneller auf deine Situation aufmerksam zu machen. Jedoch kann dieser Anrufbeantworter alles nur noch schlimmer machen.

Achtung: Falle nicht auf diesen Anrufbeantworter-Trick rein

Dieser angebliche Lifehack wurde in den letzten Tagen immer und immer wieder auf Social Media geteilt und von User:innen begeistert aufgenommen. Und der Tipp für den perfekten Anrufbeantworter hört sich im ersten Moment auch wirklich gut an. Du sollst, wenn du dich in Gefahrensituation befindet und dein Handy-Akku bald leer ist, deinen Anrufbeantworter so ändern, dass dieser deinen Standpunkt, die Zeit und die bestimmte Situation, in der du dich befindest, weitergibt.

Der Lifehack wirbt damit, dass der beste Part dieses Tricks ist, dass dein Anrufbeantworter auch immer noch funktioniert, wenn dein Handy schon ausgegangen ist und dir potentielle Anrufer:innen helfen können. Doch die ganze Sache hat mehrere Haken.

Anrufbeantworter: Ruf lieber den Notdienst, wenn du Empfang hast

Denn um deinen Anrufbeantworter und die damit verbundene Mailbox-Nachricht zu ändern brauchst du Empfang. Anders kommst du an diese Funktion nicht heran. Und wenn du dieses Signal hast, dann solltest du es nicht für das Verändern deines Anrufbeantworters verwenden, sondern um Hilfe zu holen.

Andere User:innen machen auch darauf aufmerksam, dass du beim Wandern oder in anderen Situationen deinen Standort immer wieder ändern kannst und der Anrufbeantworter auf diese Weise nie wirklich aktuell wäre. Ein weiterer Tipp der besorgten Community ist es außerdem, lieber eine Textnachricht abzusetzen, als die begrüßende Mailbox-Nachricht zu ändern. Dies verbraucht viel weniger Akku.

Das Wichtigste ist allerdings, dass du mit der Batterie, die dir noch im Handy verbleibt, Hilfe holst und entweder die 112 wählst oder deine Freund:innen und Familie darüber informierst, dass du in Gefahr schwebst.

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