In der Vergangenheit ist es schon öfter dazu gekommen, dass Donald Trump und die Plattform Twitter aneinandergeraten sind. Nach all’ dem, was der Präsident sich im letzten Jahr geleistet hat, kein Wunder. 

Doch die bis dato beschränkte man sich darauf, einzelne Posts zu löschen, ihn zu moderieren oder (wenn es ganz schlimm wurde) seine Konto vorübergehend abzuschalten. Am Freitag, den 08.01. ist das Twitter-Konto von Donald Trump wohl dauerhaft gesperrt worden. Denn der Präsident hatte in seinen Tweets zu Hetze und Gewalt aufgerufen. 

Donald Trump: Diese Tweets gingen einfach zu weit

Interessant ist die Begrüdundung, mit der Twitter Donald Trump nun endgültig aus seinen Reihen kickte. Der Noch-Präsident hatte in seiner sehr eindringlichen Manier zwei Tweets verfasst, die selbst dem Online-Riesen einen Ticken zu weit gingen. Man wertete nämlich die Kombination aus beiden Tweets für gefährlich und gewaltauslösend.

1. Tweet: Im ersten Tweet gestern Abend appellierte Donald Trump – teils in Großbuchstaben -, die 75 Millionen „großartigen amerikanischen Patrioten“, die bei der Wahl für ihn gestimmt hätten. Sie würden, so sei sich Trump sicher, auch in Zukunft eine „gewaltige Stimme“ haben. Er fühle mit ihnen und sei sich sicher, dass sie in Zukunft fairer behandelt werden müssten.

Wenn man sich vor Augen hält, dass seit der Erstürmung des Kapitols durch die Wähler Trumps insgesamt 5 Menschen ums Leben kamen, erscheint einem dieser Tweet wie ein schlechter Witz.

Der zweite Tweet, der darauf folgte, war nicht weniger schockierend, aber dennoch vorauszusehen. Trump twitterte, dass er bei der Amtseinführung Joe Bidens nicht dabei sein würde. Schon zuvor gingen Gerüchte um, dass Donald sich noch vor dem Wechsel aus dem Staub machen wolle.

So ist Donald Trumps Leben verlaufen.

Bekommt Donald Trump, was er verdient?

Donald Trump ist sich keiner Schuld bewusst. Twitter und die Welt sieht seine Nachrichten als feige und zur Gewalt anstiftend an. Indem Trump die Gewalt am Kapitol so wenig verurteilt, unterstützt er die schrecklichen Taten. Dass er nicht der Amtseinführung beiwohnt, ist seine Art, den neuen Präsidenten nicht anzuerkennen. Dass das zu neuen Krawallen führen kann, müsste selbst Trump bewusst sein. 

Twitter ist ohne Trump besser dran. Und doch werden wir die vollkommen an der gelben Mähne herbeigezogenen Tweets vermissen, die hier seit Jahren in den Äther geblasen werden. Interessante Statistiken über Trumps Twitterverhalten gibt es hier. 

Die falschesten Falschaussagen von Donald Trump auf Twitter findest du hier.