Für viele ist Autofahren mit Entspannung verbunden. Andere wiederum verbinden das Fahren mit Stress und Anstrengung, wodurch sie schnell angespannt und übel gelaunt werden können. Ein entscheidender Faktor, ob es eine entspannte oder stressige Autofahrt wird, ist der Beifahrer oder die Beifahrerin. Eine Studie weiß nun, wen du am besten beim Autofahren an deiner Seite haben solltest und bei wem es regelrecht gefährlich werden kann.

Tankstellen-Studie weiß: Diese Beifahrer:innen sind nicht gerne gesehen

Die Tankstellenkette HEM hat laut der Mitteldeutschen Zeitung herausgefunden, welche Beifahrer:innen wir gerne in unserem Auto haben und welche uns in unserer Konzentration stören. Ganze 34 Prozent der Deutschen beschrieben ihren Lebensgefährten oder ihre Lebensgefährtin als den oder die perfekte:n Beifahrer:in.

Ein Drittel der Deutschen verzichtet vorzugsweise ganz auf Gesellschaft und fährt am liebsten allein. Und trotzdem möchte die Hälfte der Befragten (lange) Autofahrten nicht allein bewältigen. Doch nicht jede:r wird gerne im Auto gesehen: Laut der Studie sind die unbeliebtesten Beifahrer:innen die eigene Mutter oder angetrunkene Freund:innen nach einer Partynacht. 20 Prozent der Befragten stuften diese Sitznachbar:innen als die schlimmsten Beifahrer ein.

Das liegt vor allem daran, dass diese Personengruppen den Fahrenden gerne ablenken. Dadurch kommt es viel leichter zu Gefahrensituationen, die durch einen Mangel an Konzentration hervorgerufen werden. Ganze 20 Prozent geben deshalb an, dass Ablenkung ein absolutes No-Go ist. Auch das Rauchen im Auto wird von 20 Prozent nicht gern gesehen, genauso wie Kritik am eigenen Fahrstil (17 Prozent) oder schreckhafte Beifahrer:innen (15 Prozent).

Das zeichnet einen perfekten Beifahrer oder eine perfekte Beifahrerin aus

Die Studie fand nicht nur heraus, welche Menschen vorzugsweise auf Autofahrten mitgenommen werden, sondern auch, was eine:n perfekte:n Beifahrer:in ausmacht. Diese Kriterien sollte ein:e gute:r Sitznachbar:in mitbringen:

  • Verantwortung für Proviant (25 Prozent)
  • Einspringen, wenn beim Fahrenden Müdigkeit aufkommt (15 Prozent)
  • Navigationsfähigkeit (14 Prozent)
  • Unterhaltung (13 Prozent)
  • Aufgabe als DJ (12 Prozent)
  • Parkplatz-Suche (fünf Prozent)

Der Beifahrer oder die Beifahrerin hat also nicht zu unterschätzende Aufgaben. Vor allem bei einer langen Fahrt kann Gesellschaft helfen und die Fahrt erträglicher machen – wenn man die richtigen Menschen an seiner Seite hat.

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