Der Wiener Geschäftsmann Richard „Mörtel“ Lugner (89) und seine Verlobte, Simone „Bienchen“ Reiländer (39), wollen ihre Liebe mit einem gemeinsamen Kind krönen. „Als wir uns kennenlernten, wollte Simone keine Kinder“, erzählt er im Doppelinterview mit „Bild“. Von dieser Haltung habe sich seine Verlobte allerdings verabschiedet. Für ihn wäre es das vierte Kind, für sie das erste.

Künstliche Befruchtung als Option

Ganz so leicht wird es allerdings nicht werden, das ist den beiden klar. In diesem hohen Alter noch einen Kinderwunsch umzusetzen, stellt „Mörtel“ vor eine körperliche Herausforderung. „Natürlich ist man in meinem Alter nicht mehr so zeugungsfähig wie in jüngeren Jahren“, gibt der gebürtige Wiener zu. Momentan sei Lugner aber noch „relativ gesund“. Es könne sein, dass er noch fünf oder zehn Jahre lebe. Deshalb sei der Kinderwunsch auch ein Risiko. „Aber ich habe meinen Vater auch mit zehn Jahren verloren“, stellt der 89-Jährige klar. „Ich werde die finanzielle Basis schaffen, dass Simone mit dem Kind zurechtkommt, wenn es mich nicht mehr gibt.“

Ein Arzt habe ihn und Simone bereits untersucht. „Denn wenn wir Kinder bekommen, dann sollten sie auch gesund sein.“ Lugner musste sich in der Vergangenheit einer Operation an der Prostata sowie einer Bestrahlung unterziehen. Eine künstliche Befruchtung schließe „Mörtel“ nicht aus. Viel Zeit wollen sich Lugner und Reiländer nicht lassen: „Wir müssen relativ schnell anfangen. Sonst bin ich ja noch älter“, sagt er im Interview.

Schwangerschaft vor Hochzeit

Sollte sein „Bienchen“ schnell schwanger werden, stehe auch die Hochzeit an. „Sonst würde ich uns noch ein bisschen Zeit lassen. Wir wohnen ja noch nicht zusammen.“ Allerdings wollen die beiden laut Lugner „demnächst“ unter einem Dach wohnen.

Richard Lugner schloss zuvor schon fünfmal den Bund fürs Leben. Zuletzt war er von 2014 bis 2016 mit Cathy „Spatzi“ Lugner (31) verheiratet. Seit Juni 2021 zeigt sich Lugner mit seiner neuen Verlobten in der Öffentlichkeit. Kennengelernt haben sich die beiden nach seinem Dating-Aufruf in der Zeitung.

Den Kosenamen mag Simone Reiländer übrigens nicht. „Sie ist nicht glücklich mit dem Namen, obwohl Bienchen tolle Insekten sind. Aber die Drohnen sind arme Schweine – die sterben ja nach der Befruchtung“, so Lugner.

(ili/spot)