Dieses Jahr wird es mal wieder ein Mini-Osterfest geben. Jedenfalls dann, wenn man sich an die Corona-Vorgaben der Regierung hält. Nachdem uns im Jahr 2020 Bußgelder erwartet haben, wenn wir uns nur mit unseren Freunden oder der Familie zum Grillen im Park trafen, gelten heute noch immer strenge Regeln, die aber weniger stark geahndet werden.

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Das ist an Ostern erlaubt

  • Du darfst dich mit einem anderen Haushalt treffen.
  • Du darfst mit der Familie im Garten grillen.
  • Du darfst bis zu 5 Personen sehen, Kinder unter 14 sind dabei ausgeschlossen.

Jede:r Deutsche weiß mittlerweile, dass sich manche Regeln der Regierung widersprechen. Das haben wir auch letzte Woche erleben müssen, als Angela Merkel uns erst einige Ruhetage für die Ostertage versprach und danach wieder zurückruderte. Sie entschuldigte sich dafür und das halten wir ihr zu Gute. Dennoch sind viele Menschen verunsichert, was sie an Ostern tun sollten und was man lieber lassen sollte. Die Verwirrung der Menschen zeigt sich gerade daran, wie #mütend sie sind.

Wer wissen möchte, welche Regeln genau in welchem Bundesland gelten, der folge diesem Link.

Ostern allein Häschen Frau Ostereier
Ostereier für die Nachbarskinder gibt es dieses Jahr auch nicht. Credit: Foto: nicoletaionescu /

3 Dinge, die du am Ostersonntag auf keinen Fall tun solltest

Unsere Redaktion kann das sehr gut nachvollziehen. Dennoch sollten wir uns daran erinnern, warum es überhaupt diesen frustrierenden Lockdown gibt: Wir wollen gemeinsam Corona bekämpfen.

1. Am Ostersonntag Eier in der Nachbarschaft verstecken

Eigentlich ist es ein wunderschöner Brauch, Eier für die Kinder der Nachbarschaft zu verstecken. Vor allem in den Vororten der Nation ist das Gang und Gebe. Dieses Jahr solltest du allerdings darauf verzichten, denn auch über Oberflächen kann das Virus übertragen werden. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass sich die Kinder beim Suchen im Freien gegenseitig anstecken, aber wir sollten kein Risiko eingehen.

Weißt du eigentlich, warum wir überhaupt Eier verstecken? Wir erklären dir die bekanntesten Osterbräuche und warum man sie bis heute erhalten hat.

2. Oma besuchen

Es ist eine harte Pille, seine Familie ein weiteres Osterfest nicht sehen zu können, das wissen wir von wmn ganz genau. Ich erinnere mich nur zu gut daran, wie frustriert ich war, als ich meine Oma letztes Jahr nicht besuchen durfte. Da habe ich gesagt: „Scheiß auf Corona. Ich fahre am Ostersonntag zu Oma.“

Dass das keine schlaue Idee war und heute durchaus zu verurteilen ist, ist mir klar. Allerdings müssen wir uns ins Gedächtnis rufen, wie wenig wir letztes Jahr im Frühling über das Virus wussten. Heute wissen wir viel mehr darüber, wie es sich verbreitet und wem es gefährlich werden kann. Wir sollten also nicht an alten Gepflogenheiten festhalten, wo wir doch bereits bessere und neuere Informationen haben.

3. Tests verschieben

Selbst wenn man sich an Ostern mit nur 5 Personen und zwei Haushalten treffen darf, sollte man sich dennoch zuvor testen lassen. Da die Schnelltests mittlerweile in vielen Supermärkten verkauft werden, ist es auch nicht mehr besonders schwierig, an einen solchen Test heranzukommen. Und günstig sind sie auch noch. Schon für 5 € bekommt man bei Rewe und vielen anderen Ketten beispielsweise die DIY-Corona-Schnelltests. Besorge dir deinen Test am besten noch am Karsamstag, damit du am Ostersonntag sicher sein kannst, ob du infiziert bist.

In unserem Podcast „Wein & Weiber“ erklären wir, was es mit Ostern auf sich hat. Auch, wenn wir selbst keine Ahnung haben.

Noch mehr Fragen zu Ostern?

Ostern wirft bei vielen Menschen Fragen auf, auch bei denen, die eigentlich Ahnung vom Christentum haben sollten. Wir klären beispielsweise die wichtige Frage, warum man sich an Ostern Hasenfiguren in die Wohnung stellt.

Außerdem zeigen wir dir, wie andere Länder Ostern feiern. Wetten, du hast keine Ahnung, welche verrückten Dinge die Menschen in Bulgarien mit ihren Ostereiern tun?