Jennifer Aniston (52) hat unter den ständigen Gerüchten in der Presse gelitten. Das gab sie in einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ jetzt deutlich zu verstehen. Früher habe sie solche Berichte über sich persönlich genommen und als „verletzend“ empfunden. Damit habe sie mittlerweile abgeschlossen. Besonders habe sie die Behauptung getroffen, dass sie ihre Karriere über ihren Kinderwunsch gestellt hätte.

Die Öffentlichkeit wisse überhaupt nicht, ob sie möglicherweise sogar medizinisch keine Kinder bekommen könne und mutmaße nur: „Kann ich Kinder haben? Das war schmerzhaft und fies.“ Außerdem monierte sie generell die Doppelmoral bei der Bewertung ihres Privatlebens im Vergleich zu männlichen Kollegen: „Männer können so oft heiraten, wie sie wollen. Sie könnten Frauen in ihren 20ern oder 30ern heiraten. Frauen ist das nicht erlaubt“, so Aniston weiter.

Bewegtes Privatleben in der Öffentlichkeit

Aniston reagierte bereits in der Vergangenheit das ein oder andere Mal auf Schwangerschaftsgerüchte emotional. In einem Gastbeitrag in der „Huffington Post“ aus dem Jahr 2016 schrieb der ehemalige „Friends“-Star: „Fürs Protokoll: Ich bin nicht schwanger. Was ich bin, ist genervt.“ Sie habe es satt, Teil dieses Narrativs zu sein.

Das Privatleben von Jennifer Aniston findet seit den 90er-Jahren auch öffentlich statt. Nach Beziehungen mit Kollegen wie Charlie Schlatter (55), Tate Donovan (58) und dem Counting-Crows-Sänger Adam Duritz (57) heiratete sie ihren Kollegen Brad Pitt (57) im Jahr 2000. Nach der Scheidung 2005 führte Aniston Beziehungen mit Vince Vaughn (51) und dem Sänger John Mayer (44). 2015 heiratete sie Justin Theroux (50), Ende 2017 wurde die Trennung bekannt.

(dr/spot)