Ein Jahr lang leben wir jetzt schon mit dem Coronavirus. Über 12 Monate mit einigen wenigen Höhen und ja, deutlich mehr Tiefen. Eine Künstlerin nahm den unpopulären Geburtstag zum Anlass, Menschen nach lustigen Beichten im Lockdown zu fragen. Herausgekommen ist ein unglaubliches Stimmungsbild.

Jede Menge Postkarten mit lustigen Beichten

Die Künstlerin Eleanor Tattersfield hatte beschlossen, die Pandemie in ein kreatives Projekt umzuwandeln. Die Inhaberin einer Papeterie in London kam kürzlich auf die Idee, Freunde, Kund:innen, Follower:innen zu ermutigen, ihre geheimsten Gedanken und Gefühle auf einer Postkarte zu verewigen – vollkommen anonym versteht sich.

Über ihren InstagramAccount mit über 10.o00 Follower:innen bot sie an, leere, voradressierte Postkarten zu versenden. Auch auf ihrer Website konnte man sich die Karten herunterladen. Was dann allerdings in ihrem Briefkasten landete – damit hatte die Künstlerin wohl selbst nicht gerechnet. Es seien „kleine Einblicke in die Seele eines anderen“, sagt Tattersfield. Für viele sei das Schreiben dieser Karten eine Art reinigender Prozess gewesen.

Diese lustigen Beichten wurden eingeschickt

Auf ihrem Instagram-Account hat die Künstlerin eine Auswahl der lustigen Beichten zu Corona-Zeiten veröffentlicht. Und diese Sammlung von Geständnissen ist mehr als unterhaltsam, aber manchmal auch ein wenig traurig.

Wir haben eine kleine Auswahl an lustigen Beichten für euch zusammengetragen:

1. Die Zahnbürste zweckentfremdet

„Ich war so sauer auf meinen Mann, weil er sich während des Lockdowns überhaupt nicht am Familienleben beteiligt hat, dass ich angefangen habe, seine Zahnbürste jeden Tag zum Reinigen des Abflusses zu benutzen. Er ist noch nicht krank geworden. Verdammt!“

2. Leidenschaftlicher, verbotener Sex

„Ich habe leidenschaftlichen geheimen Sex mit der Frau eines anderen Mannes und ich liebe es“

3. Zufällige Begenungen

„Ich hab mich verliebt – in den Mann, der meine Reifen gewechselt hat.“

4. Geflochtene Haare … untenrum

„Ich bin schon so lange Single, dass ich angefangen habe, meine Schamhaare zu flechten. Traurige Zeiten. Niemand wird es zu Gesicht bekommen.“

5. Esssen, fieses Essen

„Ich bin 50 Jahre alt und esse jeden Sonntag eine ganze Packung Karamell-Dessert ganz alleine auf.“

Und was ist deine lustige Beichte im Lockdown?

Wenn du magst, schreib uns eine Email an wmn@funkedigital.de oder schreibe uns bei Instagram an wmn.de. Wir behandeln den Inhalt natürlich höchst vertraulich.

Auch interessant: Kein Wort trifft die Stimmung im Land gerade so gut wie #mütend – eine Kombination aus „müde“ und „wütend“. Viele sind frustriert wie noch nie. Auch deswegen geht #mütend gerade viral.

Zum Schluss noch ein paar Good News nach einem Jahr Pandemie. Denn es gibt 3 tolle Entwicklungen aus der Forschung:

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