Es weihnachtet sehr … Nun ja, vielleicht noch nicht ganz, aber der Winter steht zumindest vor der Tür. Nachdem 2020 wegen der Pandemie sämtliche Weihnachtsmärkte in Deutschland ins Wasser gefallen sind, geht es in diesem Jahr umso früher los. Mancherorts starten sie bereits Mitte November.

Berlin

Noch früher hat der „Winterzauber Berlin“ losgelegt. Hier können Weihnachtsfans seit dem 5. November Glühwein und Co. genießen. Etwas später, ab dem 22. November, startet der „Weihnachtszauber“ am Gendarmenmarkt. Wer auf ihm an den Buden vorbeischlendern möchte, muss geimpft oder getestet sein. Zu sehen gibt es Arbeiten von Grafikern, Fotografen, Holzbildhauern, Steinmetzen und Malern. Teile des Eintritts (ein Euro pro Person) kommen sozialen und kulturellen Projekten in Berlin zugute. Reicht das nicht, bieten der Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Start: 22. November) oder der Markt in Friedrichshain (Start: 18. November) weitere Gelegenheiten zum Schlendern, Schlemmen und Schauen.

München

„2021 wird das pinkfarbene Winter-Wunderland im Glockenbachviertel wieder erstrahlen!“, heißt es von den Veranstaltern des queeren Markts „Pink Christmas“ in München. Sieben Wochen, vom 22. November bis 9. Januar, gibt es auf dem Stephansplatz Glühwein, veganes und vegetarisches Essen sowie Bühnenshows. Highlights: „Jeden Sonntag und am Silvesterabend gibt’s Travestie mit unserer Pink Christmas-Queen Gene Pascale.“ Natürlich findet auch der klassische Christkindlmarkt auf dem Marienplatz und dem Wittelsbacher Platz statt (Start: 22. November).

Nürnberg und Hessen

Auch der Markt im hessischen Offenbach startet 2021 früher: am 15. November. Ein Grund sei, die Schausteller nach der langen Corona-Auszeit ohne Einnahmen zu unterstützen, teilte die Stadt mit. In Darmstadt geht es am gleichen Tag los, in Gießen am 18. November. In Hessen machen die Städte Auflagen, angefangen von Abstandsgeboten bis zur 2G-Regel an überdachten Ständen oder in Hütten. Wenig verändert hat sich beim weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt: Er dauert genauso lang wie üblich und ist etwa so groß wie die Jahre davor. Die traditionelle Begrüßung durch das Christkind findet in diesem Jahr nicht vom Balkon aus statt, sondern lediglich per TV-Übertragung. Los geht’s dort am 26. November.

(kms/spot)