Olaf Scholz (63) hat im Interview mit der „Bild am Sonntag“ über sein künftiges Dasein als Bundeskanzler gesprochen. „Während der Wahlkampagne haben Sie ja erlebt, wie sehr mir der direkte Austausch, der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, gefällt. Ich finde, der muss auch als Kanzler möglich sein“, erklärt Scholz. Das Erklären von Politik sei zumindest sein Ziel. Dabei wird er jedoch seine Art und Weise beibehalten: „Ich bin in Hamburg aufgewachsen und lebe jetzt in Brandenburg, mein nüchternes Naturell werde ich nicht mehr ändern.“

Darum ist er Angela Merkels Ehemann dankbar

Inwiefern seine Ehefrau Britta Ernst (60), Bildungsministerin in Brandenburg, ihn in seinem neuen Arbeitsalltag begleiten wird, steht noch nicht fest. „Meine Frau Britta Ernst ist sehr erfolgreich und hat als Landesministerin viel zu tun. Diese Aufgabe fordert großen Einsatz. Der Rest wird sich weisen“, sagt Scholz. Er sei Angela Merkels (67) Ehemann Joachim Sauer (72) jedenfalls „sehr dankbar für seinen gelassenen Umgang mit seiner Rolle“.

Neben seiner Arbeit als Bundeskanzler will Scholz in jedem Fall seine sportlichen Aktivitäten nicht außer Acht lassen: „Meine Jogging-Runden werden weiterhin im Kalender verankert.“ Zum kommenden Weihnachtsfest wünsche sich der 63-Jährige „ein paar Tage Ruhe. Im Augenblick konzentriere ich mich aber erst mal auf meine Arbeit“.

(jom/spot)