Corona-Langzeitfolgen: Nach 4 Monaten müssen 1/3 wieder ins Krankenhaus. Und es sterben 1/8 der Coronapatienten.

Von Covid-19 “geheilt” zu sein, heißt eben nicht von Covid-19 geheilt zu sein. Das hat eine Statistik in England jetzt ergeben. Die Leicester Universität und das Nationale Statistikbüro haben gemeinsam die Zahlen und den Werdegang der Coronapatienten in den britischen Krankenhäusern analysiert. Dabei heraus kamen wirklich erschreckende Ergebnisse: ⅓ der Corona-Patienten wurden Wochen nach ihrer Entlassung wieder ins Krankenhaus mit Krankheiten eingeliefert, die aus den Corona Spätfolgen resultieren. ⅛ der Patienten starb sogar bei der zweiten Einlieferung. Definitiv zu viele.

Corona-Spätfolgen: ⅓ zurück im Krankenhaus, ⅛ tot

Insgesamt wurden in England nach der ersten großen Welle wohl 47,780 Coronapatienten aus dem Krankenhaus entlassen. Angeblich waren sie geheilt. Allerdings, so kommt es jetzt ans Tageslicht, sind in den seither vergangenen 140 Tages, 29,4 % zurückgekehrt. 12,3% der Patienten starben.

Bei der zweiten Einlieferung im Krankenhaus litten Patienten meist nicht an den selben Beschwerden wie noch bei der ersten Welle, sondern sie hatten über die Monate Zuhause andere Langzeitfolgen von Corona entwickelt. Eine großflächige Studie von Kamlesh Khunti, Professor von der Leicester Universität, wurde dazu angelegt. 

Er sagte dem britischen Telegraph, dass dies die ‚largest study of people discharged from hospital after being admitted with Covid‘ sei. Seine Zusammenfassung zeigt, dass die Spätfolgen einer schwerwiegenden Covid-19-Erkrankung viele andere Krankheiten auf den Plan rufen können. Er spricht von niederschmetternden Langzeitfolgen wie Herzproblemen, Diabetes und chronischen Leber- und Nierenproblemen. Daran seien die betroffenen Patienten später auch gestorben.

Diese Studie lässt Covid anders dastehen

Das Magazin Dailymail beschreibt heute morgen, warum diese Studie alles verändert, was wir bis jetzt über die Todesrate der Coronafälle gedacht haben. Bis jetzt wurde ein Patiententod nur dann mit Corona in Verbindung gebracht, wenn er 30 Tage nach der Infektion starb. Mit den neuen Daten könnte es sein, dass Patienten auch noch Monate später diesem Virus erliegen. 

Auch wenn die Studie von Kamlesh Khunti noch einmal auf Exaktheit überprüft wird, können wir schon jetzt feststellen, dass die Heilung von Corona immer komplizierter wird. 

Khunti vermutete, dass die schweren Langzeitfolgen und die hohe Sterberate daran läge, dass Corona die Beta Zellen im Körper zerstöre. Diese seien aber dafür zuständig Insulin zu produzieren. Es könnte aber auch sein, dass man komplett insulinresistent sei, wenn Corona besiegt wurde. So oder so: Man sei nach einer Corona-Erkrankung dazu prädestiniert, Diabetes zu bekommen.

Auch bei den Impfstoffen sollten wir vorsichtig sein. Das sind die bisher bekannten Nebenwirkungen.

Das ist nur eine der vielen problematischen Langzeitfolgen und es ist wohl noch kein Ende in Sicht. Wir hoffen sehr, dass eine Impfung dieser Probleme Abhilfe schaffen kann.

Auch im Agnsicht der aufkommenden Corona-Mutationen müssen wir besonders vorsichtig sein. Die Krankheit ist noch immer zu neu, um genau wissen zu können, wie man damit umgehen muss.