Dass man in Restaurants und Bars Namen, Adresse, Telefonnummer, Unterhosengröße und Lieblingssexstellung angeben muss, ist uns seitdem wir in Zeiten von Corona leben nichts Neues mehr. Die meisten haben sich mit ihrem Schicksal als gläserner Mensch abgefunden, geben bereitwillig ihre Daten heraus und machen keine Falschangaben in Restaurants.

Immerhin wissen wir ganz genau, wofür wir es tun: Niemand möchte die zweite Welle noch mehr herausfordern, als wir es ohnehin schon getan haben.

Falschangaben: Coronaskeptiker bleiben lieber unerkannt

Es gibt aber immer wieder Menschen, die sich den Regeln gegenüber erhaben fühlen. Dabei gehen manche cleverer vor als andere. Wer es richtig faustdick hinter den Ohren hat, der schmeißt einfach eine richtig dicke Coronaparty mit extra viel Flaschendrehen und im Schrank knutschen.

Andere sind nicht ganz so kreativ und gehen einen anderen Weg. Wer seine Identität wahren möchte, der macht willentlich Falschangaben. Zum Beispiel trägt man statt seines eigenen Namens “Selma Lagerlöff” oder “Tobias Helmholtz” zu den Kontaktangaben, schreibt die Adresse seines Erzfeindes aus dem Kindergarten dazu und garniert das Ganze mit der Telefonnummer der Deutschen Krisenhilfe. Witzig. Aber leider wenig hilfreich.

Corona Restaurant
Corona hat überall bereits den Menschen einen neuen Alltag beschert.(Photo: stockstudioX/ istock)

Coronakrise: Hier wurde einiges missverstanden

Das Datensammeln im Restaurant hat seine Logiklücken und Sicherheitsprobleme, das ist klar. Beispielsweise soll es schon vorgekommen sein, dass während eines Restaurantbesuchs Wohnungen ausgeraubt wurden, weil Einbrecher durch die Anwesenheitslisten wussten, wo die Bewohner sich aufhalten. 

Im Großen und Ganzen besteht aber ein großflächiges Datenschutzgesetz in Deutschland. Wir sollten uns mit unseren Daten sicher fühlen können und dürfen. Schließlich leben wir gerade noch immer inmitten einer Pandemie. 

Die Strafen werden hoch sein

Ein falscher Name, eine falsche Adresse und Telefonnummer sind kein Versehen. Es ist ein aktiver Betrug. Und genau deswegen werden diese Vergehen ab jetzt auch hart bestraft. Mindestens 50 Euro kostet es ab jetzt, wenn herauskommt, dass du willentlich in die Irre führen wolltest. Schade eigentlich, dass es wahrscheinlich sehr selten dazu kommen wird. Denn Restaurantbesitzer sind nicht dazu befugt, sich deinen Personalausweis zeigen zu lassen.

Was können wir denn eigentlich sonst noch tun?

Wie wäre es damit, die AHA-Regeln bzw. die neuen AHAL-Regeln einzuhalten? Damit bist du bereits auf der sicheren Seite.

Wenn du wissen möchtest, was Donald Trump eigentlich schon für Klopper gegen Corona heruasgehauen hat, dann schau mal hier nach.