Noch immer kämpft Sängerin Britney Spears (39) vor Gericht darum, die seit 13 Jahren bestehende Vormundschaft durch ihren Vater zu beenden. Eine wichtige Person, die sich in der Angelegenheit bislang tunlichst herausgehalten hat, ist Lynne Spears (66), Britneys Mutter. Doch wie die US-Seite „TMZ“ berichtet, habe diese nun ihrerseits einen Antrag vor Gericht eingereicht, mit dem sie ihrer Tochter helfend zur Seite zu springen scheint.

Darin, so heißt es im Bericht, bittet sie die zuständige Richterin um Erlaubnis, dass ihre Tochter einen privaten Anwalt anheuern dürfe. Der juristische Beistand, der Spears vom Gericht zur Seite gestellt worden war, hatte kurz zuvor seinen Rücktritt erklärt. In den Gerichtsdokumenten, die „TMZ“ vorliegen sollen, ergreife Lynne Spears nun Partei für ihre Tochter. So soll darin zu lesen sein, dass die Situation vor 13 Jahren, als die Vormundschaft beschlossen wurde, nun eine gänzlich andere sei.

Hat der Antrag Aussicht auf Erfolg?

Demnach würde Lynnes Anwalt argumentieren, dass Britney inzwischen sehr wohl in der Lage sei, für sich selbst zu sorgen. Dies sei durch ihre unzähligen Auftritte seither deutlich geworden, bei denen sie gemeinsam mit ihren Tänzern „über die Jahre für tausende Stunden proben und performen musste“. Es werde um eine Anhörung in dieser Angelegenheit für den 14. Juli gebeten, heißt es weiter. Unklar scheint laut „TMZ“ allerdings noch zu sein, ob Lynne Spears überhaupt juristisch in der Position ist, einen solchen Antrag mit Aussicht auf Erfolg einreichen zu dürfen.

(stk/spot)