Es ist zwar nicht dasselbe wie vor Beginn der Corona-Pandemie, aber so langsam gibt es wieder mehr kulturelle Angebote. Der deutsche Popsänger Axel „Aki“ Bosse (41, „Schönste Zeit“) hat mittlerweile schon einige Konzerte gespielt. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums „Sunnyside“ (27. August), erzählte er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news, dass er Corona-konforme Konzerte „super“ findet.

„Es geht darum, dass die Branche wieder in Rollen kommt. Man fühlt sich wirklich lebendig und ich weiß aus Erfahrung, weil ich jetzt schon so viele Konzerte gespielt habe, wie sehr sich die Leute freuen, dass es überhaupt wieder Kultur gibt, dass man überhaupt wieder miteinander singen und tanzen kann“, berichtet der Popsänger. Vor allem für „alle hinter den Bühnen freut mich das am meisten“, ergänzt Bosse.

Bosse: „Bei Nena kann ich nur mit den Augen rollen“

Für den 41-Jährigen haben Corona-Regeln bei seinen Konzerten oberste Priorität. Andere Künstler, darunter Popsängerin Nena (61, „Nur geträumt“), ecken mit ihren Haltungen hingegen an. Die 61-Jährige hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, da sie und einige Besucherinnen und Besucher sich bei ihren Konzerten nicht an Abstandsregeln gehalten hatten.

„Bei Nena kann ich nur mit den Augen rollen“, sagt Bosse darauf angesprochen. „Wenn man auf einer Veranstaltung spielt, bei der auf jeden Fall auch das Ordnungsamt ist, weil es eben wichtig ist, dass Abstände eingehalten werden – wenn man dann dazu aufruft, dass es eben anders sein soll oder anders sein kann, dann ist da eine große Chance, dass man die Kulturbranche beschädigt“, kritisiert er. Außerdem könne es sein, „dass die Konzerte nicht mehr stattfinden können“. Bosse hat eine klare Haltung dazu: „Das finde ich wahnsinnig verantwortungslos. Mal abgesehen von den gesundheitlichen Problemen.“

(sob/spot)