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Alec Baldwin übergibt sein Handy nun doch den Behörden

Alec Baldwin lenkt ein: Der US-Schauspieler wird nach dem erlassenen Durchsuchungsbeschluss sein Handy nun doch freiwillig den Ermittlungsbehörden übergeben. Trifft ihn doch eine Mitschuld am Drama am „Rust“-Set?

Trifft Alec Baldwin eine Schuld an der Tragödie am "Rust"-Set?. © Dimitrios Kambouris/Getty Images
Trifft Alec Baldwin eine Schuld an der Tragödie am "Rust"-Set?. © Dimitrios Kambouris/Getty Images

Es war ein langes Hin und Her, doch jetzt scheint der US-Schauspieler Alec Baldwin (63) einzulenken: Wie die „New York Times“ berichtet, kündigte sein Anwalt Aaron Dyer an, dass sein Mandant dessen Smartphone nun doch an die Behörden übergeben wird. Nach einem Beschlagnahme- und Durchsuchungsbeschluss der Behörden weigerte sich der US-Schauspieler zunächst, sein Handy abzugeben. Nach der öffentlichen Kritik des ermittelnden Sheriffs im US-County Santa Fe gibt es nun ein Umdenken.

Alec Baldwin muss sich derzeit unter anderem mit dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung auseinandersetzen. Die Ermittler wollen klären, inwieweit ihn eine Mitschuld an der Tragödie im Oktober 2021 am Set seines Westerns „Rust“ trifft. Dort starb die Kamerafrau Halyna Hutchins im Alter von 42 Jahren, nachdem sich eine Kugel aus einer Requisitenwaffe in den Händen Baldwins löste. Auch Regisseur Joel Souza (48) wurde getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Wie könnte Alec Baldwin sich schuldig gemacht haben?

Im Mittelpunkt der jetzigen Ermittlungen: Wie konnte es passieren, dass eine echte Kugel in der Waffe war? Hätte Baldwin die Waffe kontrollieren müssen? Oder durfte er sich auf die Aussagen seiner Assistenten verlassen, dass der Revolver sicher sei? Möglicherweise hat Baldwin allerdings auch gegen allgemeine Sorgfaltspflichten verstoßen, da er als Produzent für die generelle Sicherheit am Set verantwortlich gemacht werden könnte.

In zahlreichen Medien wurde kolportiert, dass Baldwin nicht ausreichend mit den Behörden zusammenarbeite, um möglicherweise die Ermittlungen zu verschleppen. Aus seinem Umfeld wurde jedoch vernommen, er habe lediglich Bedenken, dass intime Dinge wie Fotos oder Liebesbriefe an die Öffentlichkeit kommen könnten. Mit den Vorwürfen räumte sein Anwalt auf: „Seit diesem tragischen Unfall hat Herr Baldwin immer mit den Behörden zusammengearbeitet, jeder gegenteilige Eindruck ist einfach falsch.“

(dr/spot)