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3 Gründe, warum du für deinen Job überqualifiziert bist

Bist du überqualifiziert für deinen Job? In diesem Artikel erfährst du, woran das liegen kann und wie du dagegen vorgehst.

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Du hast das Gefühl, du bist überqualifiziert für deinen Job? Wir zeigen dir, woran das liegen kann. Foto: IMAGO/Westend61

Gerade erst einen neuen Job angenommen und schon nach wenigen Tagen hat man das Gefühl, man ist bereits jetzt zu schlau dafür. Zwar ist auch manchmal das Gegenteil der Fall, dennoch sind beide Situationen besonders nervig. Welche Gründe es haben kann, dass du an einen Job gerätst, für den du eigentlich überqualifiziert bist und wie du das in Zukunft vermeidest, erfährst du in diesem Artikel.

3 Gründe, warum du an einen Job geraten bist, für den du überqualifiziert bist

Während die einen den Job nicht bekommen, weil sie dafür zu überqualifiziert sind, ist bei anderen das Gegenteil der Fall. Sie erhalten den Job und stellen erst im Berufsalltag fest, dass sie viel zu überqualifiziert für diese Tätigkeiten sind. Was die Gründe dafür sein könne, verraten wir dir hier:

1. Du kommunizierst nicht stark genug

In einem Vorstellungsgespräch geht es nur zu einem kleinen Teil darum, ob du wirklich die oder der beste für diesen Job bist. Zwar spielen deine Qualifikation und deine Erfahrung eine wichtige Rolle, die Entscheidung fällt am Ende des Tages jedoch meist auf den oder diejenige, der oder die sich selbst am besten verkaufen kann. Das zeigt auch die TikTokerin @sam.sloane in einem ihrer neuesten Videos.

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Der Schlüssel ist Kommunikation

Wer häufig Jobs bekommt, für die er/sie eigentlich zu unterqualifiziert für ist, hat in der Regel sehr gute Kommunikationskenntnisse und vielleicht auch ein bisschen Talent. Wenn du aber ständig in einem Job endest, für den du überqualifiziert bist, solltest du definitiv daran arbeiten, dich besser zu verkaufen.

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Wer im Job unter- oder überfordert ist, wird nicht glücklich. Foto: IMAGO/Westend61

2. Du nennst nicht all deine Kenntnisse und Talente

Wenn man dich zu einem Job-Interview eingeladen hat und man dir nun Fragen zu deiner Berufserfahrung und zu deinen Stärken stellt, solltest du zwar möglichst ehrlich darauf antworten, allerdings solltest du dein Licht auch nicht unter den Scheffel stellen.

Trau dich und präsentiere deinem potenziellen neuen Arbeitgeber beziehungsweise deiner Arbeitgeberin, was du so draufhast. Dabei musst du nicht völlig übertreiben, aber du darfst sie/ihn schon versuchen zu beeindrucken. Rücke dich selbst in das bestmögliche Licht und zeige, dass du diesen Job nicht nur haben möchtest, sondern ihn auch verdient hast.

3. Du traust dich nicht, du selbst zu sein

Wenn du dich in einem Vorstellungsgespräch nicht traust, du selbst zu sein oder dir selbst nicht treu bist, kann das ebenfalls ein Grund dafür sein, warum du an einen Job geraten bist, für den du überqualifiziert bist.

Achte daher darauf, dass du dir selbst treu bleibst und gegebenenfalls ein bisschen aus dir herauskommst. So gelangst du nicht an Jobs, für die du eigentlich überqualifiziert bist.

Fazit: So vermeidest du es, für Jobs überqualifiziert zu sein

Für einen Job überqualifiziert zu sein ist alles andere als wünschenswert. Genauso nervenaufreibend ist es aber auch, wenn man an einen Job gerät, für den man komplett unterqualifiziert ist. Doch wie gelingt es einem, an den perfekten Job zu geraten?

Zunächst solltest du dir genau die Stellenbeschreibung durchlesen. Daraus kannst du schonmal vieles ableiten und feststellen, ob es sich für dich überhaupt lohnt, dich auf diesen Job zu bewerben. Aber auch wenn du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurdest, kannst du noch herausfinden, ob der Job zu dir passt.

Einmal solltest du natürlich alle deine Erfahrungen und Stärken wahrheitsgemäß wiedergeben und dich nicht unter deinem Wert verkaufen. Aber auch du selbst hast während eines solchen Gesprächs die Möglichkeit, Fragen zu stellen. So kannst du dir sicher sein, dass der Job zu dir und deinen Vorkenntnissen passt. In diesem Sinne: Viel Erfolg!