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5 Fragen, die du im Vorstellungsgespräch stellen solltest

Das Vorstellungsgespräch ist der erste richtige Kontakt mit dem neuen Unternehmen. Diese Fragen solltest du stellen, um als Profi angesehen zu werden.

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Diese 7 Fragen kommen im Vorstellungsgespräch einfach nicht gut an.

In Deutschland ist das Vorstellungsgespräch die erste Wahl, wenn es darum geht, Bewerber:innen kennenzulernen. In 98 % der Personalabteilungen wird das Vorstellungsgespräch eingesetzt. Das bedeutet, dass die Personaler:innen wahrscheinlich schon einige Vorstellungsgespräche geführt haben und genau wissen, was sie von ihren Kandidat:innen erwarten. Somit solltest auch du als bewerbende Person ein paar Vorstellungsskills mitbringen. Wir wollen dir erklären, welche Fragen du in dein Vorstellungsgespräch mitbringen solltest.

1. Wie ist das Arbeitsklima in der Abteilung, in der der ich arbeiten werde?

Nach all den professionellen Dingen, die du für deinen neuen Job wissen solltest, ist es genauso wichtig, die Soft Skills des Unternehmens zu erfragen. Das Unternehmen und die bewerbende Person müssen zusammenpassen, ähnlich wie bei einer Freundschaft oder einer Partnerschaft. Mit dieser Frage wirst du erfahren, wie ein typischer Arbeitstag aussieht, wie die Hierarchien im Unternehmen und der Abteilung aussehen. Vielleicht kannst du sogar heraushören, ob es gerade interne Probleme mit den Mitarbeiter:innen gibt. Höre also genau hin, wie du Antworten formuliert sind.

2. Warum ist die Stelle frei?

Wird ein ganz neues Team gebildet oder ist die Stelle frei geworden, weil dein:e Vorgänger:in gekündigt hat? Dann wäre die komplettierende Frage natürlich: Warum? Vielleicht ist die Position stressig oder die Ansprüche und Erwartungen sind zu hoch. Das kannst du durch Fragen nach der Feedbackkultur klären oder indem du nachhakst, wie eng die Kolleg:innen miteinander kommunizieren. So erfährst du direkt mehr über die interne Arbeitsweise.

Außerdem ist diese Frage eng mit den Ansprüchen an deine Leistungen verknüpft. Auch dafür lohnt sich eine Frage im Vorstellungsgespräch.

3. Wie flexibel ist das Unternehmen?

Remote-Arbeit und flexible Arbeitszeiten spielen eine immer wichtigere Rolle. Genauso wie Themen über Kinderbetreuung. Bist du standortgebunden und musst zu vorgegebenen Zeiten arbeiten, kann das für das Unternehmen ein Minuspunkt sein. Jede:r hat individuelle Bedürfnisse. Der oder die Arbeitgeber:in darf dir gerne einen Schritt entgegenkommen.

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Eine der wichtigsten Fragen vor dem Einstieg: Wo willst du eigentlich hin? Foto: IMAGO / Addictive Stock Foto: IMAGO / Addictive Stock

4. Welche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich für dich?

Auch die Karriere sollte nachhaltig sein. Möglichkeiten zum Erwerb von Zusatzqualifikationen oder Fortbildungsprogramme ebnen dir den Weg dich selbst weiterzuentwickeln. Solche Maßnahmen sind für dich normalerweise sehr zeitintensiv und teuer. Legt das Unternehmen Wert aufs Lernen, dann ist es offensichtlich bereit, dich und deine Karriere besser zu unterstützen.

5. Wofür steht das Unternehmen ein?

Dadurch, dass nicht nur du die Erwartungen an das Unternehmen erfüllen musst, sondern auch umgekehrt, kannst du ein paar Normen und Werte erwarten, die dir nicht das Gefühl geben, nur wegen des Geldes zu arbeiten. Gute Fragen fürs Vorstellungsgespräch beziehen sich deshalb nicht nur auf die eigentliche Arbeit, sondern auch das Drumherum.

Wie sehr du dich mit den Werten eines Unternehmens identifizierst, hat Einfluss auf deine Produktivität und noch viel wichtiger: auf den Spaß an der Arbeit. Setzt sich deine potenzielle neue Firma für Gleichberechtigung und Naturschutz ein, dann arbeitest du mit einem besseren Gewissen und kommst höchstwahrscheinlich morgens glücklicher zur Arbeit.

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Fragen fürs Vorstellungsgespräch: Lieber zu viel als zu wenig

Ein gutes Vorstellungsgespräch lebt von guten Nachfragen. Keine einzige Nachfrage sagt im Zweifelsfall mehr Schlechtes über dich aus, als dir lieb ist. Solange du nicht nachfragst, ob auch deine Freund:innen den Firmenwagen fahren können, solltest du dich ruhig trauen und alles über die Arbeitsweise, deine eigene Rolle und das Unternehmen an sich herausfinden.

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