Praktikant:innen bringen nicht nur frischen Wind in ein Unternehmen, sondern können auch für mehr Flexibilität und die Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen sorgen. Doch wie genau findet man eigentlich einen Praktikanten oder eine Praktikantin? In diesem Artikel verraten wir dir einige Tipps, die dir auf der Suche nach einem Praktikanten/ einer Praktikantin helfen können.

Mit diesen 5 Tipps findest du ganz einfach eine:n Praktikant:in

Aktuell suchen viele Unternehmen nach neuen Arbeitskräften. Ähnlich ist es auch bei der Suche nach Praktikant:innen. Viele Arbeitgeber:innen suchen hier jedoch vergeblich. Das kann auf die verschiedensten Gründe zurückzuführen sein. Manchmal stimmt einfach die Bezahlung nicht, der Standort ist zu abgelegen oder die Stelle erfordert schon zu viel Vorwissen.

Damit du dir deine Praktikant:innen demnächst aus zahlreichen Kandidat:innen heraussuchen kannst, verraten wir dir hier fünf hilfreiche Tipps, mit denen du sicherlich einen Praktikanten/ eine Praktikantin findest:

1. Rechtzeitig mit der Suche beginnen

Wenn du einen Praktikanten oder eine Praktikantin für dein Unternehmen gewinnen möchtest, solltest du das nicht kurzfristig machen. Das kann zwar in einigen Fällen auch funktionieren, allerdings ist das wohl eher die Ausnahme. Wenn du jemanden haben möchtest, der oder die wirklich gut ist und dein Unternehmen weiter voranbringt, solltest du mit deiner Suche also mindestens drei bis vier Monate vor offiziellem Praktikumsbeginn anfangen.

Im Idealfall veröffentlichst du die Stellenanzeige aber schon sechs Monate, bevor du den Praktikanten/ die Praktikantin wirklich brauchst. So kannst du sichergehen, dass du in diesem Zeitraum auf jeden Fall jemanden finden wirst, der oder die sich perfekt für diese Position eignet.

Viele Praktikant:innen bevorzugen Stellenanzeigen, in denen sie selbst den Zeitraum wählen können. Foto: imago images/Westend61

2. Keinen festen Zeitraum festlegen

Viele Arbeitgeber:innen legen den Zeitraum, in welchem das Praktikum erfolgen soll, schon vorab sehr streng fest. Wenn du beispielsweise in die Stellenbeschreibung schreibst, dass du Praktikant:innen suchst, die ab dem 1. Juni anfangen können, schreckst du damit vermutlich diejenigen ab, die erst ab Mitte Juni oder zu Beginn des nächsten Monats das Praktikum beginnen können.

Um deine:n Wunschkandidat:in zu finden, solltest du das Startdatum erstmal offenlassen und anschließend mit dem Praktikanten/ der Praktikantin selbst einen Starttermin vereinbaren. Wenn du die Stelle für das Praktikum frühzeitig eingestellt hast, wirst du sicherlich jemanden finden, der oder die auch in deinem Wunschzeitraum Zeit hat. So erhöhst du allerdings die Anzahl der eingehenden Bewerbungen.

3. Eine angemessene Vergütung zahlen

Praktikant:innen erledigen meist viel zusätzliche Arbeit und das sogar völlig ohne Bezahlung. Gerade bei Pflichtpraktika ist eine Vergütung zwar nicht vorgesehen, dennoch wirkt deine Stellenausschreibung deutlich attraktiver, wenn du deine Praktikant:innen bezahlst.

Das muss in der Regel auch nicht viel sein. Je nach Anforderungen und Stundenzahl des Praktikums freuen sich die meisten Praktikant:innen schon über eine kleine Aufwandsentschädigung.

4. Klare Aufgaben schon in der Stellenbeschreibung

Leider lesen sich einige Stellenausschreibungen wirklich schlecht, sodass selbst Student:innen, die vom Fach sind, nicht wirklich verstehen, was genau die Inhalte des Praktikums sind. Das vergrault schon viele potenzielle Praktikant:innen. Achte daher zwingend darauf, immer klar zu formulieren, was genau ein:e Praktikant:in in diesem speziellen Praktikum tun muss und tun kann.

Gleiches gilt im Übrigen auch für viele durcheinander gewürfelte Aufgabenbereiche. Ein Praktikum, in dem man einerseits das „Mädchen für alles“ ist und auf der anderen Seite keinen festen Tätigkeitsbereich hat, möchten nur die wenigsten. Suche dir daher konkrete Aufgaben heraus, die dein:e Praktikant:in erfüllen muss und schreibe diese geordnet in die Stellenanzeige.

Frau Zug Praktikantin
Mit unseren Tipps findest du sicherlich eine:n Praktikant:in, der oder die zu dir und deinem Unternehmen passt. Foto: imago images/Westend61

5. Vorsicht bei außergewöhnlichen Anforderungen

Du selbst bist einen total komplizierten Weg gegangen, um an der Stelle zu sein, wo du heute bist, und suchst jetzt einen Praktikanten beziehungsweise eine Praktikantin, die dieselben Anforderungen erfüllt wie du? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich kaum jemand auf deine Stellenanzeige bewirbt.

Sehr außergewöhnlich Anforderungen solltest du daher nicht direkt in deine Stellenanzeige schreiben, sondern vielmehr als eine Art Pluspunkt werten, wenn diese von einem potenziellen Praktikanten/ einer potenziellen Praktikantin erfüllt werden. So schreckst du keine Praktikant:innen ab, kannst aber dennoch deine persönlichen Präferenzen mit einbringen.

Fazit: Die Suche nach einem Praktikanten/ einer Praktikantin kann so einfach sein

Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, einen Praktikanten beziehungsweise eine Praktikantin zu finden, der oder die zu deinem Unternehmen passt. Wenn du die Stellenausschreibung rechtzeitig veröffentlichst und auf die genannten Tipps achtest, hast du schon bald eine große Auswahl an potenziellen Praktikant:innen und dann kannst du dir einfach die Person aussuchen, die deinen Vorstellungen am meisten entspricht. Viel Erfolg!

Ähnliche Artikel findest du hier: