Gerade in der Generation der Studierenden spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Jedoch besteht bis heute das Vorurteil, dass man Geld haben muss, um nachhaltig leben zu können. Inwiefern das noch stimmt und wie du mit einfachen Tricks mehr Nachhaltigkeit in dein Studium integrieren kannst, erfährst du hier.

Frau kauft Paprika ein
Schon beim Einkauf kann auf viel Nachhaltigkeit geachtet werden. Foto: IMAGO / Westend61

Nachhaltigkeit im Studium: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Zunächst einmal wollen wir festhalten, dass ein nachhaltiger Lebensstil nicht grundsätzlich viel kostet und somit nichts für Studierende ist. Oftmals sind die nachhaltigen Alternativen sogar günstiger als die klimaschädlichen.

Es gilt in diesem Fall also das Motto: wo ein Wille, da ein Weg. Wenn du nachhaltiger leben möchtest, schaffst du das auch mit wenig Geld. Kreativität, Kompromissbereitschaft und etwas Geduld sind alles, was du brauchst.

Nachhaltige Studiengänge sind die Zukunft

Wenn du nicht nur dein studentisches Leben nachhaltiger gestalten möchtest, sondern sich auch die Zeit in der Uni mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen soll, gibt es seit einigen Jahren immer mehr Studiengänge für dich. Da der Klimawandel immer weiter voranschreitet und es dringend nachhaltige Lösungen braucht, werden händeringend Fachkräfte gesucht, die sich mit diesem Thema auskennen.

Um Nachhaltigkeit in deinem Studium zu integrieren, kannst du zum Beispiel einen Master in Sustainability Management an der IU, einen Bachelor in Verpackungstechnik und Nachhaltigkeit in Leipzig oder einen Master in Nachhaltiges Wirtschaften in Kassel machen. Viele Unternehmen werden dich mit diesen Studienabschlüssen mit Kusshand nehmen.

Duales Studium
Etwas Nachhaltiges zu studieren, ist in der heutigen Zeit Gold wert. Foto: imago/Westend61

Fortbewegung an deinem Studienort

Vielleicht ist dir gar nicht bewusst, dass du in deinem Studium schon deutlich nachhaltiger lebst, als der Großteil der Deutschen. Der Vorteil an einem Studium ist nämlich, dass es meistens in einer Großstadt stattfindet und du somit sehr flexibel bist, was deine Fortbewegung angeht. Kein:e Student:in braucht ein eigenes Auto in einer Stadt wie Hamburg, Köln oder München. Die nachhaltigste Fortbewegungsmethode ist deshalb das Fahrradfahren. Entweder du hast dein eigenes Fahrrad oder leihst dir eins. Solche monatlichen Leihangebote gibt es inzwischen in fast jeder Großstadt.

Außerdem schließen die allermeisten Semesterkarten auch eine kostenlose Nutzung des ÖPNV mit ein. So kannst du auch längere Strecken bequem und nachhaltig zurücklegen.

Nachhaltig einkaufen ist nicht immer teuer!

Oftmals heißt es, dass man sich nachhaltige Alternativen oder plastikfreie Produkte als Student:in nicht leisten kann. Das stimmt allerdings nicht ganz. Besonders in Großstädten gibt es mehrmals die Woche Märkte, die verpackungsfreies Obst und Gemüse, Brot und andere Köstlichkeiten anbieten. Der große Vorteil ist, dass du dort wirklich nur so viel kaufen kannst, wie du für deinen kleinen Haushalt brauchst. So wird nichts verschwendet und du sparst Geld.

Wie viel geringer Wochenmarktpreise im Gegensatz zu denen im Supermarkt sind, erfährst du ebenfalls bei uns.

Außerdem hast du in studentischen Städten viele Secondhand-Läden und Flohmärkte, auf denen du dich einkleiden kannst. So sparst du unglaublich viel Geld, gibst Klamotten ein zweites Leben und trägst Sachen, die nicht jede:r im Kleiderschrank hat. Also eine Win-win-Situation.

Wochenmarktpreise Markt Frau Gemüse
Wer sich die Wochenmarktpreise richtig anschaut, wird feststellen, dass sie oft niedriger sind als im Supermarkt. Foto: shutterstock/ Rawpixel.com

Fazit: Nachhaltigkeit ist (besonders) einfach im Studium

Klar – zur Wahrheit gehört auch dazu, dass du dir als Student:in wahrscheinlich keinen Wocheneinkauf im Biomarkt leisten oder immer die veganen Alternativen kaufen kannst. Aber Nachhaltigkeit ist so viel mehr. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du Kleinigkeiten in deinem Leben ändern kannst, ohne viel Geld zu haben. Alles, was du brauchst, ist Kreativität. Tausche dich mit deinen Kommiliton:innen aus und du wirst sehen, wie einfach es sein kann.

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